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A wie Achtern

B wie Bimini und Bikini

C wie Cockpit

D wie Dirk

E wie Einklarieren

F wie Fuß und feste Schuhe

Segelanfänger warmly welcome!

Steuer- oder Backboard – schon mal gehört? Gut. Besser kannst Du Dein Wissen in unserem Segellexikon erweitern. Am besten ist, wenn Du die Faszination fürs Segeln bei einem traumhaften Segelurlaub entdeckst. Unser Segelurlaub mit Skipper ist bei Segelneulingen sehr beliebt.

Bau Dein wissen weiter aus auf einem unserer SKS Segeltörns in Kroatien oder Mallorca , bei denen Du die Prüfungen für den Sportküstenschifferschein ablegen kannst um künftig selber skippern zu können. Falls Dir noch der SBF-See fehlt um Deine Skipper-Karriere zu starten schau gerne bei unserem Partner Bootsschule1 vorbei und lege Deine Prüfung einfach und unkompliziert deutschlandweit ab.

Segelwiki

A- Cat

Eine Konstruktionsklasse von Einhand-Katamaranen. Sie sind die schnellsten Einhandkatamarane der Welt. Sie werden hauptsächlich zum sportlichen Segeln genutzt, jährlich werden Welt- und Europameisterschaften gesegelt mit beeindruckend großen Feldern von 80 bis 100 Booten. Ein A-Cat darf höchstens 18 Fuß (5,49 m) lang und 2,30 m breit sein. Die Segelfläche ist auch 150 Quadratfuß (13,94 m²) begrenzt, das Gewicht ist auf 75 kg begrenzt.

Abbringen

ein Schiff / eine Yacht, die auf Grund läuft wieder flott machen. Dies kann durch Krängen, Leichtern oder einer Schlepphilfe geschehen.

Abdrift

Ein Abdrift bezeichnet die seitwärtige Bewegung eines Schiffes und wird vom Wind verursacht. Mögliche Abdrifts müssen schon vorab bei der Navigation berücksichtigt werden.

Abfallen

Das Gegenteil von Anluven: Eine Kursänderung zur vom Wind abgewandten Seiten (Lee). Danach wird weniger spitz gesegelt.

Abflauen

Abflauen des Windes bis zur Flaute, also bis der Wind nahezu erliegt.

Ablandiger Wind

Wenn der Wind vom Land kommt und Richtung Wasser weht. 

Ablenkung

Abweichen von einem geplanten Kurs oder einer Richtung aufgrund äußerer Einflüsse wie Wind, Strömung oder Wellen.

Abwettern

Bei Sturm auf offener See auf das Weitersegeln verzichten und nur aufpassen, nicht in Seenot zu geraten.

Achteraus

Segelboot bewegt sich mit dem Heck in Richtung des Windes oder der Quelle der Kraft.

Achterdeck

das Deck über dem Achterschiff, also das sich hinten befindende Deck.

Achterholer

Leine oder ein Seil, das verwendet wird, um den hinteren Teil des Segels zu straffen oder zu kontrollieren.

Achterliek

Die hintere Seite des Segels.

Achtern

Seemännische Bezeichnung für "hinten". Dies wird häufig auch im Zusammenhang mit anderen Wörtern benutzt wie Achterschiff, welches den hinteren Bereich des Schiffes meint.

Achterspring

Ein Tau, das achtern befestigt wird, um das Schiff beim Anlegen zu stabilisieren.

Am Wind

Ein Boot segelt spitz gegen den wahren Wind (im Winkel von 40° bis 45°). Die Schoten sind dicht geholt, bei einer Jolle sollte das Schwert ganz heruntergelassen sein.

Segle mit uns am Wind, bei einem unserer SKS Ausbildungstörns auf Mallorca oder in Kroatien

Angleiten

Die Rumpfgeschwindigkeit wird etwas überschritten ohne die Gleitfahrt zu erreicht. Bei einer Yacht taucht das Heck recht tief in das Kielwasser ein und die Heckwelle bleibt ein bis zwei Meter hinter dem Heck zurück.

Anker

Hakenförmiges Metallteil, welches meist vorne an der Segelyacht hängt und herunter bis auf den Grund gelassen wird, um ein Schiff oder eine Yacht an der Position zu halten. Der Anker gräbt sich in den Sand auf dem Grund ein und hält das Schiff somit an der Position. Anders funktioniert ein Gewichtsanker, der nur durch sein Gewicht das Schiff an der Position hält.

Geh vor Anker in den schönsten Buchten, auf einem unserer Erlebnis Törns in Kroatien.

Ankerball

Ein Ankerball ist ein rundes Signal, das anzeigt, dass ein Schiff vor Anker liegt. In der Seeschifffahrt wird der Ankerball oft verwendet, um anderen Schiffen zu signalisieren, dass das Schiff in diesem Bereich vor Anker liegt und möglicherweise nicht manövrierfähig ist.

Ankerkette

Eine Kette, in der Regel aus Metall, an der der Anker herunter gelassen wird.

Ankerlicht

Ein weißes Rundumlicht, welches als Navigationslicht am Bug der Yacht angebracht sein muss. Ab 50 Meter länge muss ein zweites Ankerlicht am Heck geführt werden und ab 100 Meter Länge müssen diese bei Nacht und bei verminderter Sicht auch eingeschaltet werden.

Ankerplatz

Ein Ort, an dem ein Boot vor Anker liegt.

Anluven

Man lenkt zum Wind hin und holt meistens die Leinen / Schoten dichter. Pendant: Abfallen.

Anschlagen

Ein Segel festzumachen oder zu sichern, um es zu kontrollieren oder zu reduzieren, normalerweise mit Leinen oder Seilen.

Auf Slip legen

Ein Boot aus dem Wasser zu nehmen, normalerweise mit Hilfe einer Slipanlage oder eines Kranwagens, um Wartungsarbeiten oder Lagerung durchzuführen.

Aufgeholt

Ein Segel ist aufgeholt, wenn es vollständig gehisst ist.

Aufschließen

Die Yacht in (gegen) den Wind drehen, um Fahrt heraus zu nehmen und das Boot zu stoppen. Das Manöver ist zum Beispiel beim Anlegen oder Ankern unter Segeln, aber auch bei einem Rettungsmanöver erforderlich.

Auftrieb

Beim Segeln kann Auftrieb aerodynamisch, hydrodynamisch und hydrostatisch sein und hebt dabei die Yacht zum Teil oder ganz aus dem Wasser.

Auge

1) Eine Schlinge aus Tauwerk, also Tampen, etc.; 2) Bei einem Orkan das windstille und wolkenlose Zentrum.

Ausguck

Eine Person, die an Bord nach Gefahren, anderen Schiffen oder Land Ausschau hält, um die Sicherheit der Fahrt zu gewährleisten.

Auslauf

Länge der Strecke, die eine Yacht zum Stoppen braucht. Insbesondere wird bei dem Manöver Aufschießen von Auslauf gesprochen. Der Auslauf der Yacht hängt vor allem vom Wind und der Geschwindigkeit der Yacht ab.

Ausreiten

Sich außerhalb (außenbords) des Segelbootes hängen, um bei starkem Wind die Stabilität des Bootes zu verbessern. Es kann im Trapez oder frei schwebend ausgeritten werden. Hierbei sind die Füße in einem Gurt und der Oberkörper schwebt waagerecht über dem Wasser. Dies wird überwiegend bei kleineren Segelbooten und sportlichem Segeln ausgeführt.

Ausweichpflicht

Regel 16 der KVR: Jedes ausweichpflichtige Fahrzeug muss möglichst früh und durchgreifend handeln, um sich und den eigenen Kurs gut und klar zu halten.

Autopilot

Elektronische Vorrichtung, die das Steuern des Bootes automatisiert, indem sie den Kurs und die Richtung entsprechend den vorherigen Einstellungen beibehält, ohne dass der Skipper / die Skipperin permanent das Steuerrad oder das Ruder bedienen muss.

Außenborder

Ist ein kleiner Motor, der ein Beiboot / Dingi bewegt. Den Außenborder kann man hochklappen, wenn man in einer Bucht an den Strand fährt. Er ist auch leicht abnehmbar.

Back

1) Gegenüber auf der anderen Seite; 2) Klappbarer Esstisch in der Kajüte

Back holen

Auf die andere Seite holen. Vor allem im Zusammenhang mit Segeln: "Die Fock wird zum Beidrehen back geholt".

Backbord

In Fahrtrichtung ist Backbord auf der linken Seite. Die rechte Seite heißt Steuerbord. Den Kurs ändern Richtung Backbord bedeutet nach links lenken. Das Backbord Navigationslicht hat die Farbe Rot. Beim Segeln ist der Backbord Bug die Seite, wo das Großsegel steht.

Badegebiet

Ist durch Tonnen gekennzeichnet und darf nicht mit Maschinenantrieb befahren werden.

Bake

Feste Landmarke oder Boje, die als Navigationshilfe für die Schiffsführung dient.

Ballast

Zusätzliches Gewicht an Bord, welches zwar die Stabilität erhöhen kann, im Falle eines auf Grund laufen aber als erstes entfernt wird, um die Yacht leichter zu machen.

Barber Hauler

Ist eine Einrichtung (kleiner einscheibiger Block) auf Segelbooten und Segelyachten, die dem Segeltrimm (also der Einstellung) von Vorsegeln dient.

Barometer

Ist ein Instrument zur Messung des Luftdrucks. Es ist wichtig für Wettervorhersagen, da Veränderungen im Luftdruck oft mit Veränderungen des Wetters einhergehen.

Bauch

Ein stark gewölbtes Segel im Profil.

Baum

Eine meist aus Metall bestehende Stange, die horizontal zum Segelboot steht. Der Baum ist am Mast befestigt. Es gibt einen Großbaum, Fockbaum, Spinnakerbaum.

Baumaterial

Als Baumaterial für Yachten wird in der Regel GFK (ein mit glasfaser verstärkter Kunststoff) genutzt. Außerdem werden Stahl, Aluminium oder Bootsbausperrholz verwendet.

Beaufortskala – Windstärke (BFT)

Eine Skala für Windgeschwindigkeiten und Windstärke, die 1806 durch den englischen Admiral Sir Francis Beaufort entwickelt wurde. Damals konnten Windstärken noch nicht gemessen werden und wurden durch das Beobachten der See und des Wellengangs bestimmt.
Angeblich hatte sein Schiff 12 Segel und je nach Stärke des Windes konnte er sagen, wie viele Segel gesetzt werden sollten. Heutzutage basiert die Skala auf der Beobachtung der Meeresoberfläche und stellt Windstärken von 0 bis 12 da.

  • 0 Bft (0-<1kn) – Windstille, Flaute – spiegelglatte See
  • 1 Bft (1-<4kn) – leichter Zug – leichte Kräuselwellen
  • 2 Bft (4-<7kn) – leichte Brise – kleine, kurze Wellen, Oberfläche glasig
  • 3 Bft (7-<11kt) – schwache Brise – Anfänge der Schaumbildung
  • 4 Bft (11-<16kn) – mäßige Brise – kleine, länger werdende Wellen, überall Schaumköpfe
  • 5 Bft (16-<22kn) – frische Brise – mäßige Wellen von großer Länge, überall Schaumköpfe
  • 6 Bft (22-<28kn) – starker Wind – größere Wellen mit brechenden Köpfen, überall weiße Schaumflecken
  • 7 Bft (28-<34kn) – steifer Wind – weißer Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung
  • 8 Bft (34-<41kn) – stürmischer Wind – ziemlich hohe Wellenberge, deren Köpfe verweht werden, überall Schaumstreifen
  • 9 Bft (41-<48kn) – Sturm – hohe Wellen mit verwehter Gischt, Brecher beginnen sich zu bilden
  • 10 Bft (48-<56kn) – schwerer Sturm – sehr hohe Wellen, weiße Flecken auf dem Wasser, lange, überbrechende Kämme, schwere Brecher
  • 11 Bft (56-<64kn) – orkanartiger Sturm – brüllende See, Wasser wird waagerecht weggeweht, starke Sichtverminderung
  • 12 Bft (>64kn) – Orkan See vollkommen weiß, Luft mit Schaum und Gischt gefüllt, keine Sicht mehr

Befeuerung

Bezeichnung für die Kennung, Feuerfarbe und Anordnung der Leuchtfeuer in einem Seegebiet. Ursprünglich wurden die Leuchtfeuer der Seefahrt mit Holz, Teer oder Kohle befeuert, heutzutage werden sie mit Öl, Gas oder Elektrizität betrieben.Angeblich hatte sein Schiff 12 Segel und je nach Stärke des Windes konnte er sagen, wie viele Segel gesetzt werden sollten. Heutzutage basiert die Skala auf der Beobachtung der Meeresoberfläche und stellt Windstärken von 0 bis 12 da.

  • 0 Bft (0-<1kn) – Windstille, Flaute – spiegelglatte See
  • 1 Bft (1-<4kn) – leichter Zug – leichte Kräuselwellen
  • 2 Bft (4-<7kn) – leichte Brise – kleine, kurze Wellen, Oberfläche glasig
  • 3 Bft (7-<11kt) – schwache Brise – Anfänge der Schaumbildung
  • 4 Bft (11-<16kn) – mäßige Brise – kleine, länger werdende Wellen, überall Schaumköpfe
  • 5 Bft (16-<22kn) – frische Brise – mäßige Wellen von großer Länge, überall Schaumköpfe
  • 6 Bft (22-<28kn) – starker Wind – größere Wellen mit brechenden Köpfen, überall weiße Schaumflecken
  • 7 Bft (28-<34kn) – steifer Wind – weißer Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung
  • 8 Bft (34-<41kn) – stürmischer Wind – ziemlich hohe Wellenberge, deren Köpfe verweht werden, überall Schaumstreifen
  • 9 Bft (41-<48kn) – Sturm – hohe Wellen mit verwehter Gischt, Brecher beginnen sich zu bilden
  • 10 Bft (48-<56kn) – schwerer Sturm – sehr hohe Wellen, weiße Flecken auf dem Wasser, lange, überbrechende Kämme, schwere Brecher
  • 11 Bft (56-<64kn) – orkanartiger Sturm – brüllende See, Wasser wird waagerecht weggeweht, starke Sichtverminderung
  • 12 Bft (>64kn) – Orkan See vollkommen weiß, Luft mit Schaum und Gischt gefüllt, keine Sicht mehr

Beidrehen

Maßnahme, um einen Sturm auf offener See abzuwettern, also nicht in Seenot zu geraten, auch wenn man in dem Moment nicht weitersegelt.

Beilegen

Wenn das Beidrehen sehr lange andauert, wird der Zustand Beiliegen genannt.

Bekneifen

Das Prinzip aller Seemannsknoten: Die Leinen klemmen sich selber fest. Im Anschluss lassen sich jedoch auch leicht wieder lösen.

Bergen

1) Ein Segel niederholen und zusammenbinden.
2) Eine Person/ ein Gegenstand aus dem Wasser holen. Bei einer Bergung wird ein im Wasser treibender Gegenstand/ ein Schiff oder eine Person in Sicherheit gebracht.

Besan

Mast auf einem Segelschiff, der sich in der Regel hinter dem Großmast befindet und ein Segel namens Besansegel trägt.

Beschlag

Ein Metallschutz oder -teil, welcher früher an den Rumpf oder an ein anderes Bauteil angebracht wurde. Heute werden häufig auch andere Materialien verwendet.

Besteck

Der Schiffsort, der mit Breite und Länge des Schiffes angegeben wird.

Bilge (Bilsch)

An diesem tiefsten Punkt im Schiffsrumpf sammelt sich Wasser vom Putzen oder eingedrungenes Wasser. Es wird mit einer meist elektrischen Bilgepumpe nach draußen gepumpt. In Seemannssprache gelenzt.

Bimini

Ein Sonnenverdeck, das auf einer Yacht als Sonnenschutz benötigt wird.

Blister

Ein asymmetrisch geschnittenes Vorsegel einer Yacht, welches den Spinnaker ersetzt. Im Gegensatz dazu, wird jedoch der Blister nicht an einen Baum gesteckt, sondern wird mit einer Halsleine am vorderen Teil der Yacht, also am Bugspriet oder Vorsteven, gefahren. Dies macht es auch für weniger ambitionierte Segelende attraktiv. Der Blister erzielt seinen Antrieb durch Auftrieb und nicht wie der Spinnaker durch Widerstand. Für schnelle Yachten ist der Blister flach geschnitten (Code 0), ansonsten ist er sehr bauchig.

Block

Wenn Deine Vorrichtung, die auf Segelschiffen verwendet wird, um die Richtung und Spannung von Segelleinen zu ändern. Ein Block besteht aus einer Scheibe, die in einem Gehäuse montiert ist, und einer oder mehreren Ösen oder Rollen, durch die die Leine geführt wird, um ihre Zugrichtung zu ändern und die Segel zu trimmen oder andere nautische Aufgaben auszuführen. Blocks werden oft in verschiedenen Größen und Konfigurationen eingesetzt, um die Kräfte beim Segeln zu verteilen und die Bedienung der Segel zu erleichtern.as Beidrehen sehr lange andauert, wird der Zustand Beiliegen genannt.

Boje

Seezeichen, die die Position von Gefahren oder Ankerplätzen markieren.

Bootsbausperrholz

Der moderne Yacht- und Bootsbau aus Holz arbeitet mit Bootsbausperrholz. Es ist ein Holzwerkstoff mit hoher Festigkeit und Formstabilität und besteht aus mindestens drei Holzlagen, deren Faserverlauf unter einem Winkel von 90° verleimt und gepresst wird. Der entstandene Werkstoff "arbeitet" im Gegensatz zu Massivholz nicht mehr nennenswert. Eine mit Bausperrholz gebaute Yacht wird erwartet eine ebenso hohe Lebensdauer zu haben wie Schiffe aus massiver Holzbauweise.

Bootsführerschein

Vor Erwerb eines Bootsführerscheins musst Du im ersten Schritt die eigenen Bedürfnisse genau definieren, um entscheiden zu können, welcher Bootsführerschein notwendig ist bzw. welche Kombinationen sinnvoll sind.
• Will ich nur Segeln oder interessiert mich auch das Lenken eines Motorbootes?
• Bleib ich auf einem See oder zieht es mich aufs Meer?
• Ist alles denkbar?
Natürlich kann klein begonnen und aufgebaut werden. Zu überlegen ist jedoch, ob Du nicht gleich das vielfältigere Patent wählst, welches mehr Möglichkeiten bietet. Die Prüfungen sind auch mit Kosten verbunden und eine genaue Abwägung der Kombinationen ist für die Preisgestaltung hilfreich.

Anbei findest Du einen Überblick über alle gängigen Bootsführerscheine und die Voraussetzungen für den Erwerb und deren Wirkungsbereiche.
Diese amtlichen Sportbootführerscheine sind international gültig und somit in unseren Cruising-Revieren einsetzbar. Genieße einsame Inseln und Buchten in Kroatien, entdecke Griechenland, lerne urige Hafenstädtchen in Sardinien kennen, erkunde die Côte d'Azur in Frankreich, profitiere von türkischer Gastfreundschaft oder schnorchle in Thailand um Korallenriffe in türkisblauem Meer.
Um die Ausbildung zu vervollständigen ist es von Vorteil Sprechfunkzeugnisse abzulegen. Auch darüber findest Du einen kurzen Überblick nach den Beschreibungen der Bootsführerscheine.
Triff die richtige Entscheidung und starte mit dem für Dich richtigen Bootsführerschein durch.

Sportbootsführerschein Binnen (SBF Binnen)

Berechtigung und Wirkungsbereich:

Dieser Schein berechtigt zum Lenken eines Sportbootes unter 20 Metern Länge (Rhein: weniger als 15 Meter) auf Bundeswasserstraßen. Sportboote unter einer Motorleistung von 15 PS (Rhein: 5 PS) sind von der Pflicht einer Fahrerlaubnis ausgenommen, genauso wie Fahrzeuge, die von Muskelkraft oder einem Segel mit weniger als 6m² Fläche bewegt werden.

Voraussetzung für den Erwerb:

• 14 Jahre (Segel), 16 Jahre (Motor)
• Ärztliches Attest (Seh-/Hörtest/körperlich und geistige Eignung)
• KFZ Führerschein oder Führungszeugnis "O"
• Bei Minderjährigen: Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten

Art der Prüfungen:

• Theorie: Schifffahrtsrecht, Wetterkunde, Seemannschaft, Spezielle Fragen Binnenfahrt, Spezifische Fragen Segeln (nur bei Segel)
• Praxis: Knotenkunde und Manöver.
Die Prüfung Theorie und Praxis muss nicht zwingend am selben Ort abgelegt werden.
Bei Besitz des SBF See wird die praktische Prüfung der Antriebsart Motor erlassen, ebenso wie ein Teil des Fragenkatalogs. Inhaber des Sportküstenschifferscheins oder des Sportseeschifferscheins benötigen keine praktische Prüfung in der Antriebsart Segeln. Eine Umschreibung der Bodenseeschifferpatente A und D erfolgt ohne zusätzlichen Prüfung.

Sportbootführerschein See (SBF See)

Berechtigung und Wirkungsbereich:

Dieser Schein berechtigt zum Lenken motorisierter Boote mit einer Leistung von mehr als 15 PS (keine Beschränkung der Bootrumpflänge) zu Sport- und Freizeitzwecken auf Seeschifffahrtsstraßen (Drei-Seemeilen-Zone und Fahrwasser der Zwölf-Seemeilen-Zone).
Der Besitz dieses Scheins erlaubt das Führen von Sportbooten auf Seeschifffahrtsstraßen in Gezeitenrevieren. Der Erwerb des Scheins bezieht sich nur auf motorisierte Boote, für die Führung eines Segelbootes ohne Motor wird dieser Schein nicht benötigt. Der Sportbootführerschein Binnen wird nicht vorausgesetzt und ist in diesem Schein auch nicht beinhaltet.

Voraussetzungen für den Erwerb

• 16 Jahre
• Ärztliches Attest (Seh-/Hörtest/allgemeiner gesundheitlicher Zustand)
• KFZ Führerschein oder Führungszeugnis "O"
• Bei Minderjährigen: Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten

Art der Prüfungen:

• Theorie (geteilt in Fragen- und Kartenteil): Navigation, Unfallverhütungsregeln, Seeschifffahrts-Ordnung, Kollisionsverhütungsregeln, Wetterkunde, Seemannschaft, Fahrzeug führen und Umweltschutz
• Praxis (muss nicht zwingend auf einer Seeschifffahrtsstraße absolviert werden): Knotenkunde und Manöver
Der Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen) kann teilweise angerechnet werden, es entfallen sieben Basisfragen.

Sportküstenschifferschein (SKS):

Berechtigung und Wirkungsbereich:

Dieser Schein berechtigt zum Lenken von Yachten mit Motorantrieb, als auch unter Segeln in Küstengewässern, also allen Meeren bis 12 Seemeilen Abstand zur Festlandküste und berechtigt auch zu gewerblichen Fahrten in Küstengewässern (Vorschriften zur Besatzung beachten). Auch alleine in der Variante Motor zu erwerben.
Kann im Ausland als Qualifikation verwendet werden um das Führen von Sportbooten zu belegen.

Voraussetzungen für den Erwerb:

• 16 Jahre
• Besitz eines Sportbootführerschein See
• Nachweis von 300 Seemeilen auf einer Yacht in Küstengewässern.

Art der Prüfungen:

• Theorie (Fragen- und Kartenteil): Navigation, Schifffahrtsrecht, Seemannschaft, komplexe Kartenkunde, Wetterkunde, komplexe Kartenaufgabe
• Praxis: Mann über Bord Manöver bei Motor und Segel, Knotenkunde, Beschaffenheit des Schiffes
Dieser Schein ist auch nur für die Variante Motor ausstellbar, dabei entfallen die Segelspezifischen Fragen und die Prüfung findet auf einem Motorboot statt.

Mach Deinen SKS Schein bei uns auf einem unserer SKS Ausbildungstörns in Kroatien oder auf Mallorca.

Sportseeschifferschein (SSS)

Berechtigung und Wirkungsbereich:

Dieser Schein berechtig zur Lenkung von Booten/Yachten mit Motorantrieb oder im Segelbetrieb in küstennahen Seegewässern (alle Meere im Abstand von 30 Meilen zur Küste sowie der gesamten Ost- und Nordsee, dem Ärmel- und Bristolkanal, der Irischen und Schottischen See, dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer).
Sollten Sportboote gewerblich genutzt werden, ist dieser Bootsführerschein unbedingt erforderlich (Besatzungsvorschriften beachten).

Voraussetzungen für den Erwerb:

• Besitz des Sportbootführerscheins See
• Alternativ:
– 1.000 Seemeilen auf Yachten der entsprechenden Antriebsart
oder
– Mindestens 700 Seemeilen der gewählten Antriebsart nach Erwerb des Sportküstenschifferscheins (Nachweis erst bei der praktischen Prüfung).
oder
– Mindestens 700 Seemeilen auf Booten im Seebereich nach Erwerb eines BR-Scheins vor dem 1.10.1999

Art der Prüfungen:

Die Gesamtprüfung muss innerhalb von 36 Monaten erfolgen und davon die Theorieprüfung innerhalb von 24 Monaten absolviert werden, sonst verfallen bereits bestandene Teile. Frühestens nach zwei Monaten kann eine nicht bestandene Teilprüfung wiederholt werden.
• Theorie: Schifffahrtsrecht, Radarplotten, Navigation (Kartenaufgabe), Seemannschaft, Wetterkunde
• Praxis: wird auf einer seetüchtigen Yacht durchgeführt.
Dieser Schein kann ebenfalls ausschließlich für motorbetriebene Boote absolviert werden.

Sporthochseeschifferschein (SHS)

Berechtigung und Wirkungsbereich:

Dieser Schein berechtigt das Lenken von Yachten sowie Ausbildungs- und Traditionsschiffe mit Motor und/oder unter Segel auf allen Meeren, also in der weltweiten Fahrt. Er ist in Bezug auf die weltweite, gewerbliche Nutzung vorgeschrieben (Besatzungsvorschriften beachten).
Der Sporthochseeschifferschein ist weltweit gültig mit der Beschränkung auf eine Crew von maximal 12 Personen (Yacht) und Traditionsschiffe bis 25 Meter Länge mit mehr als 12 Personen an Bord.

Voraussetzungen für den Erwerb:

• 18 Jahre
• Sportseeschifferschein
• 1.000 Seemeilen auf Booten in der Seenutzung und Erwerb des Sportseeschifferscheins als Skipper*in, Co-Skipper*in oder Wachführer*in
• Ablegen der Prüfung ab 500 Seemeilen möglich, Ausstellung nach Nachweis der noch fehlenden Meilen

Art der Prüfungen:

• Theorie:
– schriftlich: Navigation (inkl. astronomische Navigation), Schifffahrtsrecht (inkl. Seerecht), Wetterkunde (inkl. tropische Wirbelstürme)
– Mündlich: Nutzung von Yachten, seemännische und technische Aspekte in Bezug auf das Lenken von Yachten, Fahren in schwerem Wetter, Verhalten in Gebieten mit Wirbelstürmen.
• Praxis: Nutzung des Sextanten, Überprüfung und Erklärung drei gängiger Fehler, Vertikal-Winkel-Berechnung.

Der SSS kann auch nur für Motor erworben werden.

Betriebszeugnis für Binnenschifffahrtsfunk (UBI)

Es berechtigt zum Betrieb einer UKW-Funkstelle auf Binnenschifffahrtsstraßen, ist international und unbefristet gültig.
Prüfung ab 15 Jahre möglich.

Sprechfunk See (SRC)

Berechtigt zum Betreiben eines Seefunktdienstes im weltweiten Seenot- und Sicherheitssystem für UKW auf Sportbooten und ist international und unbefristet gültig. Seit 15.8.05 ist dieses Sprechfunkzeugnis für alle Skipper einer seetüchtigen Yacht im Seebereich 1 vorgeschrieben.

Sprechfunk-Kombi (UBI + SRC)

Wird für Besitzer eines SBF (Binnen und/oder See) empfohlen. Seit 15.8.05 ist dieses Sprechfunkzeugnis für alle Skipper einer seetüchtigen Yacht im Seebereich 2 vorgeschrieben.

Sprechfunk See (LRC)

Berechtigt zur uneingeschränkten Nutzung eines Seefunkdienstes bei Sprech- und Seefunkstellen sowie Schiffs-Erdfunkstellen und Funkeinrichtungen des GMDSS für UKW, KW und GW sowie Seefunk über Satelliten auf Sportbooten. Prüfung ab 18 Jahre möglich, international und unbefristet gültig.

Bootshaken

Ein Bootshaken benötigt man oft beim Anlegen, um z.B. Leinen zu bedienen. Dies ist meistens eine Teleskopstange aus Aluminium mit einem Plastikhaken am Ende.

Bootskörper

Der Rumpf eines Bootes, in dem die Besatzung und die Ausrüstung untergebracht sind.

Bord

Aus dem Englischen "Brett", welches eigentlich den Bootsrand beschreibt, wie zum Beispiel Steuerbord, Backbord, … Die Floskel "an Bord" meint auf dem Schiff/ der Yacht zu sein.

Brasse

Hinterste Leine oder Schot, die das Großsegel auf einem Segelboot kontrolliert. Das Brassen beinhaltet das Verstellen dieser Leine, um das Großsegel in Bezug auf den Wind anzupassen. Durch das Brassen kann der Segler den Winkel des Großsegels zum Wind ändern, um die Segelkraft und den Kurs des Bootes zu steuern. Es ist eine grundlegende Technik, um die Segelrichtung und -leistung zu optimieren und das Boot in die gewünschte Richtung zu lenken.

Bug

Die Spitze einer Yacht, der vordere Bereich eines Schiffes. Auf Segelyachten existiert oft ein Bugkorb. Verschiedene Bugformen sind z.B. Klipperbug, gerader Vorsteven, Löffelbug.

Bugbeschlag

Ausrüstung auf einem Segelboot oder Schiff, die sich am vorderen Teil des Bootes, dem Bug, befindet. Dieser Beschlag dient verschiedenen Zwecken, darunter die Befestigung von Segeln, Leinen und anderem nautischem Zubehör.

Bugspriet

Ein kurzes aus dem Bug herausziehbares Rohr an modernen Yachten. Daran wird der die Blister-Talje angeschlagen. Durch den dadurch größeren Abstand vom Mast des Blisters, kann die Yacht noch mehr Fahrt aufnehmen.

Bugwelle

Die Welle, die durch und bei der Fahrt vorne am Bug der Yacht entsteht.

Bullenstander

Nautische Vorrichtung, die auf Segelbooten verwendet wird. Es ist eine Schot oder Leine, die am Bug (vorderen Teil) des Bootes befestigt ist und dazu dient, den Baum des Vorsegels, wie beispielsweise eines Gennakers oder Spinnakers, zu stabilisieren und zu kontrollieren. Der Bullenstander verhindert, dass der Baum unkontrolliert ausschlägt, und ermöglicht es dem Segler, den Winkel des Vorsegels zum Wind präzise einzustellen, um die Leistung und Stabilität des Bootes zu optimieren.

Bunkern

Ein Schiff beladen mit z.B. Lebensmitteln, Wasser, Diesel, Gepäck etc.

Bändsel

Sehr dünnes Tauwerk, welches man auch Kleintauwerk nennt. (Der Wortstamm kommt von "binden").

Böen

Plötzliche und kurzfristige Zunahme der Windgeschwindigkeit. Böen können unerwartet auftreten und das Schiff aus dem Gleichgewicht bringen, weshalb Segler auf sie achten und ihre Segel entsprechend einstellen, um die Kontrolle über das Boot zu behalten.

CFK

Ein Carbonfaser verstärkter Kunststoff, der zum Bauen von Yachten genutzt wird. Er zeichnet sich durch seine höhere Festigkeit und dabei deutlich geringerem Gewicht als GFK aus. CFK wird häufig zum Bauen von Masten verwendet. Bauteile aus CFK dürfen nicht angebohrt oder genietet werden.

Charakteristische Wellenhöhe

Durchschnittliche Wellenhöhe des höchsten Drittels aller Wellen.

Chartern

Eine Segelyacht mieten – (Kojencharter = ein Bett mieten / buchen)

Cockpit

Der Bereich wo sich das Steuer, die Navigationsinstrumente befinden. Die Besatzung verbringt dort den meisten Teil des Tages. Das Cockpit wird auch Plicht genannt.

Code Zero

Ist ein Vorsegel einer Yacht, welches dem Blister ähnlich sieht, jedoch deutlich flacher geschnitten ist. Bei schwachem Wind wird dies auf Kursen zwischen 60 und 120° zum wahren Wind gefahren. Der Code 0 ist flacher und hinten (im Schothorn) tiefer geschnitten als ein Blister. In der Regel ist durch eine Vorliek das Code 0 leicht zu bedienen und das Steuern der Yacht einfacher macht.

Cruiser

Reine Fahrtenyacht, die vor allem auf Komfort an Bord ausgelegt ist und nicht unbedingt auf Geschwindigkeit. Leichte Bedienbarkeit und Verhalten im Seegang stehen hier im Vordergrund.

Erleben Sie Ihren Traumurlaub auf einem  Cruiser in einem unser Zahlreichen Revieren.

Curryklemme

Eine Schotklemme, wo die Schot eingeklemmt werden kann, aber jederzeit leicht losgeworfen werden kann. Damit muss die Last der Schot nicht in der Hand gehalten werden. Die Klemme ist nach dem Erfinder Manfred Curry benannt.

Cursor

Ein Begriff aus dem Radar. Der Cursor ist ein beweglicher Hilfspunkt zur Anzeige von Richtung und Entfernung.

DSC

"digital selectiv calling" ist ein Begriff aus dem Seefunk mit dem ein Notalarm ausgelöst werden kann oder ein anderes Schiff oder eine Küstenstelle direkt kontaktiert werden kann.

DSC-Controller

Bestandteil eines modernen Seefunkgeräts, mit dem ein digitaler Selektivruf (DSC) gesendet und empfangen werden kann.

Dalben

Sind ein in den Boden eingerammter Pfahl oder ein Bündel von Pfählen. Zu finden sind sie im Hafen oder in Kanälen. Sie werden zum Befestigen oder Abweisen von Schiffen oder zur Markierung der Fahrrinne genutzt.

Davits

Einfache, kleine Kräne am Heck größerer Yachten, die zum Aufnehmen und Aussetzen eines Beibootes angebracht sind.

Daysailer

Segelyacht, in der Regel offen mit größerem Cockpit und teilweise einer kleinen Kajüte, die nur zum Segeln am Tage genutzt wird.

Deck

Die obere Schale einer Yacht. Es gibt ein Seitendeck, Achterdeck und Vordeck. Hier werden wir unter der Sonne relaxen – auf dem Sonnendeck

Decksriss

Bezeichnet den Grundriss des Decks der Yacht. In der Detaildarstellung sind Cockpit, Kajütdeck, Seiten-, Vor- und Achterdeck sowie Mast, Pinne/ Steuerrad, Winsch und noch weiteres zu sehen.

Derivation

Ausschwenken des Hecks einer Yacht bei dessen Drehung. Durch das am Heck liegende Ruder dreht ein Schiff wie ein rückwärtsfahrendes Auto.

Dichtholen

Wenn man an einer Leine oder Schot zieht, dann holt man sie dicht. Dies macht man, wenn ein Segel z.B. locker ist (killt, flattert) Pendant: fieren

Dinghi

Ein kleines Beiboot, das meistens aus Gummi besteht und mit Rudern oder einem kleinen Motor "Außenborder" bewegt wird. 

Dippen

Eine Grußhaltung durch kurzes Nieder- und Aufholen einer Flagge. Dies dient dem Gruße der Schiffsbesatzung. Kriegsschiffe werden auch heute noch gegrüßt, Yachten dippen einander nicht mehr.

Dirk

Ist die Leine, die den Großbaum nach oben hält, wenn er nicht am Segel hängt. Die Dirk ist am Ende des Baumes, der Baumnock, befestigt und läuft nach oben zum Masttopp.

Distress-Taste

Eine rote Alarmtaste auf einem Seefunkgerät. Wird die Distress-Taste 5 Sekunden lang gedrückt gehalten, so wird ein DSC-Notalarm ausgelöst.

Dock

Betriebsstätte für den Bau oder die Reparatur eines Schiffes. Das Schiff kann hereinfahren und anschließend wird das Wasser aus dem Dock gepumpt.

Doppelender

Ein Knoten, der ein Seil sicher an einem Gegenstand befestigt.

Doppelpeilung

Bestimmte Art des Schiffsortbestimmung. Ein Objekt wird zu verschiedenen Zeiten zwei Mal gepeilt. Zwischen erster und zweiter Peilung wird der Magnetkompasskurs beibehalten. Die Standlinie der ersten Peilung wird mithilfe des Koppelortes zum Zeitpunkt der zweiten Peilung in die Seekarte eingetragen, die Standlinie der zweiten Peilung auch. Der Schnittpunkt der beide Standlinien ist der zu bestimmende Ort.

Doppeltonne

Eine doppelt aufgestellte Tonne. Zum Beispiel eine doppelt ausgelegte Gefahrenstellentonne bezeichnet eine neue Gefahrenstelle, um Seefahrende aufmerksam zu machen, da die Gefahrenstelle so noch nicht in den Seekarten vermerkt wurde.

Drehflügelpropeller

Propeller mit zwei oder drei drehbaren Flügeln, die automatisch bei Maschinenfahrt in Stellung gebracht und beim Segeln in eine Stromgünstige Stellung gedreht werden.

Drehreff

Eine Vorrichtung, über das ein Großsegel in den Baum gedreht werden kann um es zu reffen oder zu bergen.

Driftstrom

Eine Oberflächenströmung im Wasser, die durch Wind ausgelöst wird.

Dynamischer Auftrieb

Ein Flügel ist nach oben gebogen. Der Fahrtwind strömt über dem Flügel mit höherer Geschwindigkeit als unter dem Flügel. Nach den Gesetzen der Strömungslehre (Bernoulli, Venturi) herrscht über dem Flügel geringerer Druck als unter dem Flügel, am Flügel entsteht dynamischer Auftrieb. 

Dümpeln

Bei Windstille die unregelmäßige, nur durch Wellen und Dünung hervorgerufene Bewegung eines Segelbootes.

Dünung

Lange, gleichmäßige abgerundete Wellen, die meist durch einen Sturm oder Starkwind übriggeblieben sind. Auf einem Ozean kann Dünung jedoch auch einen Sturm ankündigen und diesem vorauseilen.

Ebbe

Durch die Gezeiten verursachtes Ablaufen von Wasser. Ebbe ist eine Gezeit und der Zeitraum zwischen Hochwasser und Niedrigwasser.

Echolot

Ein Echolot ist ein Gerät, das verwendet wird, um die Wassertiefe unter einem Schiff oder Boot zu messen. Es funktioniert, indem es Schallwellen aussendet, die sich im Wasser ausbreiten und von der Gewässeroberfläche oder dem Grund reflektiert werden. Die Zeit, die benötigt wird, bis das reflektierte Signal zurückkehrt, wird gemessen, um die Tiefe des Wassers zu bestimmen. Echolote werden oft von Schiffen und Booten genutzt, um sicher durch Gewässer zu navigieren und Kollisionen zu vermeiden.

Einbooten

Ein Beiboot an Bord bringen. Zum Beispiel nehmen wir bei jedem Törn immer ein Dinghi mit.

Eineinhalbmaster

Eine Yacht mit zwei Masten, der zweite ist jedoch deutlich kürzer als der vordere.

Einhand

Nach dem Motto "Eine Hand das Boot zu walten, eine Hand sich festzuhalten" ist das alles was Segelnde alleine an Bord machen können.

Einhandkatamaran

Ein Katamaran, der sich auch alleine segeln lässt. Diese sind jedoch deutlich kleiner und wendiger. Wir segeln im Mittelmeer mit deutlich größeren Katamaranen, wo auch drauf übernachtet werden kann. Unsere Katamarane haben dann mehrere Kabinen und einen Salon.

Einhandsegler

Hier dürfen beim Segeln natürlich beide Hände benutzt werden, es geht mehr um die Besatzungsgröße an Board – nämlich nur eine Person. Hier zeigt ein Segler / eine Seglerin sein / ihr Können, indem er seine / sie ihre Yacht alleine in den Gewässern kontrollieren kann.

Einklarieren

Wenn man mit einer Yacht in ein neues Land einreist, dann muss man einchecken bzw. einklarieren. Man kann nicht in jedem Hafen einklarieren. An den Grenzen gibt es bestimmte Zollhäfen, in die man einlaufen muss.

Einmündendes Fahrwasser

Ist ein meist durch Tonnen gekennzeichnetes Nebenfahrwasser, welches in einem Hauptfahrwasser mündet.

Einzelgefahr

Eine Gefahrenstelle in geringem Ausmaß. Sie ist von tiefem Wasser umgeben und kann durch Einzelgefahr-Seezeichen (schwarze Tonne mit einem horizontalen roten Streifen) gekennzeichnet werden.

Faden

Altes Längenmaß, welches in der englischen Seekarte noch immer gebräuchlich ist: 1 Faden = 1,85 Meter.

Fahrt

Geschwindigkeit eines Schiffes; sie wird in Knoten (kn = sm/h) angegeben.

Fahrwasser

Schiffswege, die mit grünen und roten Tonnen begrenzt werden.

Fall

Fast jedes Segel kann von unten nach oben bewegt werden oder auch von oben nach unten fallen. Diese Leine zum Setzen eines Segels nennt man Fall. Jedes Fall übernimmt den Namen des eigenen Segels: Fockfall, Genuafall, Großfall,  Spinnakerfall.

Faltpropeller

Ein Propeller, also eine Schiffsschraube, mit zwei Flügeln, die sich zusammenfalten lässt und meist bei modernen Segelyachten verbaut wird. Durch den besonderen Bau verursacht er beim Segeln deutlich weniger Wasserwiderstand.

Fender

Fender sind Gummiballons, die mit Luft gefüllt werden und den Rumpf einer Yacht beim Anlegen schützt. Beim Anlegen ist ein Fendergirl oder Fenderboy hilfreich, um mit einem Fender in der Hand die Yacht abzuhalten von einem Steg oder anderen Yachten.

Festfeuer

Kennung. Ein Leuchtfeuer mit einem gleich bleibendem Licht – in gleicher Farbe und Stärke. Ein Festfeuer wird in einer Seekarte mit F bezeichnet.
Bsp.: F bedeutet Festfeuer mit der Feuerfarbe weiß.
Bsp.: F G bedeutet Festfeuer mit der Feuerfarbe grün.

Festruder

Ein Ruder, dessen Ruderblatt über die ganze Länge am Rumpf gelagert ist, bei dem also die Ruderachse – im Gegensatz zu einem Balanceruder – am vorderen Rand des Ruderblatts liegt.

Fieren

Fieren kommt nicht aus dem Kölschen Dialekt "Kumm loss mer fiere nicht lamentiere" In Köln heißt fieren – feiern. Auf einer Segelyacht bedeutet Fieren eine Leine locker lassen, also eine Leine geben. Beispielsweise wird eine Schot gefiert, wenn das Segel zu stramm also zu dichtgeholt ist.

Baue Dein Segelwissen weiter aus auf einem unserer SKS Ausbildungstörns in unseren Revieren Kroatien und Mallorca.

Finne

Einem feststehenden Ruder vergleichbarer Flügel zumeist am Heck (eines Sufbretts). Die Finne kann Auftrieb erzeugen und ist beim iQFoil ab 13 Knoten Wind schneller als ein Foil.

Flaggenalphabet

Das Flaggenalphabet ist ein System von Flaggen, das zur Kommunikation auf See verwendet wird. Jeder Buchstabe des Alphabets wird durch eine spezifische Flagge dargestellt, und durch das Kombinieren von Flaggen können verschiedene Begriffe, Nachrichten oder Buchstabenfolgen gebildet werden.

Flaggleine

Ein dünnes Seil oder eine Schnur, mit der eine Flagge oder ein Wimpel am Boot oder Mast befestigt wird. Sie dient dazu, Signale, Nationalität oder Zugehörigkeit zu einem Segelclub zu zeigen.

Flaute

Wenn über längere Zeit kein Wind weht, also Windstärke null auf der Beaufortskala herrscht. Dies wird auch als Stille bezeichnet oder unter Segelnden als Totenflaute.

Flieger

Bezeichnet oft größere, leichte Vorsegel oder Genaker, die bei leichten Windbedingungen oder Vorwindkursen eingesetzt werden, um die Segelfläche und somit den Vortrieb zu maximieren. Sie sind in der Regel farbenfroh und ballonartig und werden vor dem Vorsegel gesetzt.

Flut

Durch die Gezeiten verursachtes Auflaufen von Wasser. Flut ist eine Gezeit und der Zeitraum zwischen Niedrig und Hochwasser.

Fock

Segel vor dem Mast – Vorsegel

Fockmast

Der vordere Mast bei mehrmastrigen Schiffen (dies gilt jedoch nicht für Eineinhalbmaster)

Fockroller

Vorrichtung (Wirbel + Rolle) am Vorstag, die ein Einrollen der gesetzten Fock ermöglicht.

Funkrufe

"Pan Pan Pan" ist ein internationaler Funkruf, der verwendet wird, um eine dringende Mitteilung abzusetzen. Er wird normalerweise verwendet, um eine Situation anzukündigen, die keine unmittelbare Lebensgefahr darstellt, aber dennoch eine dringende Aufmerksamkeit erfordert. Im Gegensatz dazu wird "Mayday" verwendet, um eine unmittelbare Lebensgefahr oder einen Notfall anzuzeigen.

Fuß

1 Fuß = 30,5 cm; 3 Fuß = 1 Yard.

Fäkalientank

Ein Rückhaltesystem für alle Fäkalien (Abwasser, WC-Entsorgungen, …), welches an Land entsorgt werden muss.

GFK

Ströme, die durch das Hin- und Herströmen des Wassers durch Gezeiten verursacht werden. Beim Heranströmen des Wasser (Steigen des Wasserspiegels) fließt der Flutstrom, umgekehrt der Ebbstrom. Beim Wechsel von Flut- und Ebbstrom spricht man von Kentern des Stromes, auf dem freien Ozean können auch Drehströme auftreten.

GPS

Global Positioning System. Ein Navigationssystem aus den USA. Mit einem GPS-Gerät kann man den Ort des Schiffes ziemlich genau bestimmen. 30 Satelliten in ca. 20.000 km Höhe bewegen sich um den Erdball und mit Ihnen wird der Ort bestimmt. Die Genauigkeit reicht bis zu einer kleinen Abweichung von 1,3 m.

Wir bringen Dich sicher ans Ziel bei allen unseren mitsegel Törns mit Skipper in unseren vielen Revieren.

Gaffel

Eine Stange, die an einem Segel befestigt ist und die Form des Segels bestimmt.

Gaffelsegel

Ein viereckiges Segel, welches vorne am Mast, oben von einer Gaffel und unten von einem Baum gehalten wird. Es gehört zu Kategorie der Schratsegel, also schiffsachsenlängsausgerichtete Segel. Diese Art entstand vermutlich im 17. Jahrhundert, wurde jedoch im 20. Jahrhundert hauptsächlich durch Hochsegel abgelöst.

Gangway

Auf Charteryachten ein Stück Holz, welches die Yacht mit dem Steg verbindet.

Geigen

Sich aufschaukelnde Rollbewegungen eines Bootes. Also das Bewegen (Rollen/ Wanken) um die Längsachse.

Gennaker

Wird gleichbedeutend wie Blister verwendet. Eigentlich war Gennaker ein Markenname der amerikanischen Segelmacherei North und entstand als Kunstwort aus Genua und Spinnaker.

Genua

Ein Segel, was vor dem Mast ist – ein großes Vorsegel. Das Segel stammt aus der Genua Region in Italien.

Gezeiten

Wasserstandsänderungen in den weltweiten Meeren, die bei Bahnbewegungen von Sonne, Erde und Mond durch das Zusammenwirken von Massenanziehung und Fliehkraft entstehen.

Gezeitenströme

Ströme, die durch das Hin- und Herströmen des Wassers durch Gezeiten verursacht werden. Beim Heranströmen des Wasser (Steigen des Wasserspiegels) fließt der Flutstrom, umgekehrt der Ebbstrom. Beim Wechsel von Flut- und Ebbstrom spricht man von Kentern des Stromes, auf dem freien Ozean können auch Drehströme auftreten.

Gleitfahrt

Eine sehr hohe Geschwindigkeit, bei dem sich der Bug aus dem Wasser hebt. Die Yacht erhält Auftrieb durch Widerstand. In der Gleitfahrt verlässt die Yacht ihr Wellenbett aus Bugwelle und Heckwelle. Die Heckwelle bildet sich erst weit hinter der Yacht, das Kielwasser ist glatt. Die Gleitfahrt ist damit noch schneller als die Vorstufe Angleiten und Rumpfgeschwindigkeit.

Nimm mit uns Fahrt auf auf einem unserer SKS Ausbildungstörns in unseren Revieren Mallorca oder Kroatien.

Großbaum

Eine horizontale Stange, die am Mast befestigt ist und dazu dient, das Unterliek des Großsegels zu spannen und die Segelform zu kontrollieren.

Großsegel

Das Segel, welches am Großmast eines slupgetakelten Segelbootes beziehungsweise eines Segelschiffes oder einer Yacht angebracht ist, trägt den Namen Großsegel. Oft wird dieses auch bloß als "Groß" abgekürzt.

Beschreibung des Großsegels

Das Segel kann entweder ein Rahsegel oder ein Schratsegel sein. Dies ist abhängig von dem jeweiligen Schiffstyp. Handelt es sich um ein rahgetakeltes Schiff ist das Großsegel das untere Segel, das sich am Großmast befindet. Ist nur ein einziger Mast, wie bei Yachten der Fall, vorhanden, ist es das Schratsegel. Bei Ketsch- oder Yawlgetakelten Schiffen ist es das Segel, welches am größeren, vorgelagerten Mast angebracht ist. Ganz selten gibt es auch Yachten, bei denen der vordere Mast kleiner ist, als der hintere. Diese werden dann Fockmast genannt.

Der Name täuscht – nicht unbedingt ist es so, dass dieses Segel auch tatsächlich das größte Segel des Schiffes ist. Beispielsweise ist es möglich, dass die Genua flächenmäßig größer ist, als das Großsegel. Dies führt allerdings zu einem Schotwinkel, der sehr eng ist und so auch sehr enge Wanten erforderlich macht. Dies ist ein Merkmal, das bei Schiffen die aus den 70er und 80er Jahren stammen, oft angetroffen werden kann. Auch ist es die Regel, dass der Gennaker oder der Spinnaker die Größe des Großsegels übertrifft. Doch das Segel ist jenes, welches über die umfangreichste Ausstattung verfügt. Dies ist auch nötig, da das Segel nahezu in allen Wind- und Wetterlagen stets gesetzt ist und somit diverse Anpassungsmöglichkeiten benötigt.

Heutzutage wird das Segel in der Regel als Hochsegel ausgelegt, es gibt allerdings auch die Form des Gaffelsegels. Droht ein schwerer Sturm, wird auf das Trysegel zurückgegriffen. Entweder wird das Unterliek des Segels an den Großbaum fest verankert oder kann offen gelassen werden. Das Großschot hilft dabei, die Stellung des Segels zu steuern.

Verschiedene Bauformen

Generell gibt es in der heutigen Zeit zwei verschiedene Bauformen, die das Segel haben kann. Dies ist entweder die Lattengroß Form oder die Rollgroß Form.

Das Lattengroß, auch das Lattengroßsegel samt Bindereff, ist die gängigste Art. Hier ruht das geborgene Segel an dem Baum und wird festgebunden, also aufgetucht, wenn das Schiff im Hafen liegt. Um das Segel zu setzen, muss am Mast der Kopf Richtung oben angezogen werden. Besonders kleine Segelboote haben diesen Aufbau. Die aerodynamische Leistung des Segels kann dadurch verbessert werden, dass horizontal Latten in das Segel eingearbeitet werden. So kann das Segel ebenfalls größer ausfallen, denn die zusätzlichen Latten stützen dann das Achterliek. Von eine durchgelatteten Segel wird gesprochen, wenn die Latten die gesamte Länge des Segels einnehmen.

Handelt es sich um ein Rollgroß, wird das Segel während des Bergens in den Mast eingerollt. Normalerweise soll die sogenannte Rollreffanlage dafür sorgen, dass die Handhabung vereinfacht wird. Jedoch besteht hier die Gefahr, dass diese nicht sachgemäß bedient wird. In diese Art des Segels können keine Latten horizontal integriert werden. Die senkrechte Ausstattung mit Latten funktioniert, ist aber nicht sehr sinnvoll. Dieses Segel kann in ganz verschiedenen Größen gesetzt werden. Die Variante, dass das Segel in oder um den Baum gerollt wird, ist heutzutage nicht mehr gängig.

Gut

Gesamtes Tauwerk der Takelage, also alle Tampen, die die Masten stabil halten (stehendes Gut) und die, die zur Bedienung der Segel notwendig sind (laufendes Gut).

Hafenlotse

Ein Hafenlotse ist eine spezialisierte Person, die Schiffe durch schwierige oder verkehrsreiche Gewässer in und aus einem Hafen navigiert.

Hafenmanöver

Die verschiedenen Manöver, die beim Einlaufen in einen Hafen oder beim Verlassen eines Hafens ausgeführt werden, wie z. B. Anlegen, Ablegen oder Festmachen.

Halber Schlag

Einfacher Knoten, der alleine nicht hält. Durch das dazu setzen von weiteren Knoten erhält man jedoch haltbare und belastbare Befestigungen (wie zum Beispiel den Webeleinstek).

Halber Wind / Halbwindkurs

Auf Halbwindkurs kommt der Wind von ca. 90° von der Seite

Hals

Die vordere untere Ecke eines dreieckigen Segels (vgl. Kopf und Schothorn).

Halse

Bei diesem Manöver unter Segeln geht der Wind von Hinten durch die Segel und bewegt diese auf die andere Seite einer Yacht. Das Boot geht mit dem Heck durch den Wind.

Halseleinen

Die Seile, mit denen ein Segel auf der anderen Seite des Masts gesetzt wird.

Hart am Wind

So hoch wie möglich am Wind segeln (Am-Wind-Kurs), fällt man etwas ab, segelt man am Wind.

Havarie

Schäden, die durch Sturm, Kollision, Grundberührung, Abnutzung oder eigenes Verschulden an einer Yacht entstehen. Wichtig ist dann das richtige Verhalten bei einer Havarie, dass durch den Schaden keine weiteren Schäden entstehen (Bspw. Mastbruch: diesen schnell Sichern und Abnehmen, dass er beim Herunterfallen nicht noch die Yacht oder Personen schädigt).

Heck

Ist der hintere Teil eines Bootes und hat auf Yachten oft eine Badeplattform. Das Heck kann glatt enden mit einem "Spiegel" oder spitz enden mit einem Spitzgatter.

Hecklastig

Eine Yacht ist hecklastig, wenn sie achtern im Verhältnis zur Gesamtschwimmlage zu stark eintaucht.

Heckwelle

Die Welle, die sich nach dem Wellental hinter der Bugwelle anschließt. Mit zunehmender Geschwindigkeit wandert die Welle nach hinten Richtung Heck. Hat sie das Heck erreicht, fährt man in Rumpfgeschwindigkeit.

Hilfsmotor

Für Fahrtenyachten auf Küstenrevieren oder gar Hochsee schon aus Sicherheitsgründen notwendig. Bei Yachten bis zu etwa 7 m Gesamtlänge ist ein Außenborder gut zu verwenden, für größere Yachten empfiehlt sich ein Innenborder. Die Yachten mit denen wir segeln, haben alle einen eingebauten Motor.

Hissen

Ein Segel an einem Mast hochzuziehen. Es bezieht sich auf das Setzen eines Segels durch das Hochziehen mit Hilfe von Fallleinen.

Hoch am Wind

Dies bedeutet, dass ein Boot so segelt, dass es fast direkt gegen den Wind anläuft, typischerweise in einem Winkel von etwa 30° bis 45° zum Wind.

Hochsegel

Ein dreieckiges Großsegel, welches mit der vorderen Seite, der Vorliek, vom Mast und der unteren Seite, der Unterliek, von einem Baum gehalten wird. Es gehört zu Kategorie der Schratsegel, also schiffsachsenlängsausgerichtete Segel. Das Hochsegel hat sich aus dem Gaffelsegel entwickelt.

Hochtakelung

Die heute übliche Art der Takelung mit Hochsegeln.

Holebug

Die Seite beim Kreuzen bei der man eher gegen den Wind segelt, sich dem Ziel weniger nähert jedoch die notwendige Höhe herausholt.

Hydrodynamischer Auftrieb

Durch dynamischen Auftrieb und Auftrieb durch Widerstand kann eine Yacht komplett aus dem Wasser gehoben werden. Dadurch kann sie extrem schnell über das Wasser gleiten und Geschwindigkeiten über 50 Knoten erreichen.

(Der Dynamische Auftrieb folgt den Gesetzen der Strömungslehre, bei den der Fahrtwind über dem bewegenden Gegenstand (z.B. Flügel beim Flugzeug/ Bauch des Segels) mit höherer Geschwindigkeit und geringerem Druck strömt, als unter dem Gegenstand.)

(Auftrieb durch Widerstand – der Widerstand, den sich bewegende Objekte (z.B. nach oben geneigte Flügel am Flugzeug/ Anstellwinkel eines Segels gegenüber dem Wind, Kiel oder Schwert einer Yacht) erzeugt Widerstand und unterschiedlichen Luftdruck, wodurch der Gegenstand (Flugzeug/ Yacht) nach oben gedrückt wird.)

Höhe laufen

Beim Kreuzen bzw. auf Am-Wind-Kurs möglichst hoch am Wind segeln, um Höhe zu gewinnen. Hierbei wird die Yacht aber häufig "gepresst", als Laufen mit wenig Geschwindigkeit und die Abdrift wird größer. Daher kann es besser sein , ganz leicht abzufallen und somit auf mehr Geschwindigkeit zu segeln. Trotz des dadurch etwas größeren Weges ist man wahrscheinlich schneller am Ziel.

IMO

Internationale Maritime Organisation ist eine Organanisation der UN für Seeschifffahrt mit Sitz in London.

Innenborder

Ein im Gegensatz zum Außenborder fest im Rumpf eingebauter Motor, der bei Segelyachten normalerweise nur die Funktion eines Hilfsmotor zu erfüllen hat. Der Motor sollte aus ballasttechnischen Gründen möglichst tief liegen aber nicht zu weit achtern, dass die Yacht nicht in Trimmlage kommt.

Isobaren

Linien auf der Wetterkarte, die alle Orte mit gleichem Luftdruckzu gleicher Zeit miteinander verbindenJe enger die Isobaren liegen, desto mehr Wind ist zu erwarten.

Isothermen

Linien, die auf einschlägigen Karten alle Orte gleicher Lufttemperatur mit einander verbinden.

Jackstag

Gleitschiene zum Anschlagen von segeln.

Jagger

Vorderstes Stagsegel eines größeren Segelschiffes. (à Abbildung bei Stagsegel)

Jolle

Jollen sind im Allgemeinen viel kleiner als Yachten und haben ein aufziehbares Schwert. Jollen gelten als sportliche Schwertboote, da sie wendiger sind und mehr körperlichen Einsatz verlangen als Kielboote.

KVR

Die Abkürzung für Kollisionsverhütungsregeln. Sie wurden aufgestellt von der UN Organisation IMO und wurde in Deutschland als nationales Recht geltend gemacht.

Kajüte

Aufenthaltsraum auf einem Schiff

Kanal 16

Funk Notkanal für Seefunk. Der Kanal 16 wird ständig kontrolliert. Solange keine Notlage herrscht sollte der Kanal nicht verwendet werden, man kann über den Kanal 16 aber andere Boote anrufen.

Katamaran

Ain Zweirumpfboot, welches also zwei Rümpfe nebeneinander hat, die durch ein Mittelteil zusammengehalten werden. Im Mittelmeer segeln wir mit großen Katamaranen, auf denen auch übernachtet und gewohnt werden kann.

Kenterung

Das Umkippen eines Segelbootes, bei dem der Mast das Wasser berührt.

Kiel

Ist meistens ein Ballast aus Blei unter einer Yacht. Der Kiel wirkt gegen die Schräglage eines Bootes unter Segel und wirkt gegen die Krängung, um das Kentern zu verhindern.

Kielboote

Ein Boot, das einen tiefliegenden Kiel besitzt, an dem ein zusätzlicher Ballastkiel angebracht ist, sodass ein Kielboot unkenterbar ist (meist aber sinkbar). Klassische Kielboote werden auch als Yachten bezeichnet.

Kielwasser

Eine klar erkennbare Spur aus verwirbeltem Wasser, die hinter einer fahrenden Yacht entsteht.

Killen

Wenn ein Segel flattert, dann killt es. Jetzt sollte man die Schoten dichter holen.

Kimm

Die Linie, an der sich Himmel und Wasser am Horizont treffen.

Klampe

Eine Klampe hat eine Amboss Form und ist eine aus Metall bestehende Vorrichtung zum Belegen einer Leine, um z.B. eine Boot festzumachen.

Lege in den schönsten Häfen an bei einem unserer Segelurlaube mit Skipper in einem unserer Reviere

Klar

Eine Yacht macht man klar, dann ist die Yacht bereit, aufgeräumt oder einsatzfähig. Man verwendet den Begriff auch für klare Kommandos: Klar zur Wende, klarmachen, Klarmachen zum Anlegen oder klar Schiff.

Klarmachen

Ein Boot ist klargemacht, wenn es bereit zum Segeln ist.

Klarschiff machen

Das Boot von allen Gegenständen befreien, die sich im Weg befinden könnten.

Klüver

Das vordere Segel der beiden Vorsegel auf einem Kutter.

Klüverbaum

Eine bei sehr großen Segelschiffen, Kuttern oder manchen Yachten über den Bug hinausragende Spiere zum Befestigen der verschiedenen Vorsegel.

Knoten

  1. Seemeilen pro Stunde.
  2. Seemannsknoten – die wichtigsten auf einem Segelboot: Palstek, Webeleinstek, Belegen einer Klampe

Koje

Koje = Bett auf einem Schiff, Auf Yachten gibt es Doppelkojen oder Stockbetten mit Einzelkojen.

Kollisionsverhütungsregeln

38 Regeln zur Vermeidung von Kollisionen auf See. International wurden Regeln erstellt zu den Themen Allgemeines, Fahren und Ausweichen, Navigationslichter und Signalkörper sowie Schallsignale und Lichtsignale. Diese wurden 1972 von der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) verabschiedet und 63 Länder setzten sie in nationales Recht um.

Kopf

Die obere Ecke eines dreieckigen Segels (vgl. Hals und Schothorn).

Kopflastig

Eine Yacht ist kopflastig, wenn sie vorne weiter eintaucht als achtern.

Kopfschlag

Für den Kopfschlag dreht man eine Leine so, dass sie sich selbst beklemmt. Der Kopfschlag verhindert das lösen einer Leine von einer Klampe.

Kreuzen

Segeln im Zickzackkurs gegen den Wind. Im Vergleich wenn man z.B. auf einer Linie von A nach B segeln würde, dauert das Kreuzen sehr lange.

Kreuzknoten

Der Kreuzknoten verbindet zwei gleich starke Enden. Das Tauwerk sollte gleich stark sein und aus dem gleichen Material bestehen. Bei den Kreuzknoten muss man darauf achten, dass die beiden Enden auf der gleichen Seite liegen. Den Kreuzknoten bindet man erst rechts über links, dann links über rechts gelegt (zwei halbe Knoten umgekehrt übereinander). Richtig festgezogen löst er sich schwer. Baue dein Segelwissen weiter aus auf einem unserer SKS Ausbildungstörns in unseren Revieren Kroatien und Mallorca.

Kreuzpeilung

Bestimmte Art des Schiffsortbestimmung. Zwei Objekte werden ungefähr zur gleichen Zeit gepeilt, dessen Peilungen als Standlinie zu den Peilobjekten in die Seekarte eingetragen wird und aus dem Schnittpunkt der beiden Linien kann dann der Ort bestimmt werden.

Krängen

Wenn sich ein Schiff für kurze Zeit (zum Beispiel durch starken Winddruck) auf die Seite legt, kränkt es. Dies geschieht jedoch in der Regel nur bei kleineren Segelbooten. Bei großen Yachten, mit denen wir im Mittelmeer segeln, kommt es nahezu nie vor.

Kurs

Beim Segeln wird der Fahrtkurs auf die Windrichtung bezogen: Vorwindkurs (der Wind kommt von hinten – 180°), Raumwindkurs (ca. 100° – 170° von hinten), Halbwindkurs (ca. 90°) und Amwindkurs (45°)

Setzte mit uns Kurs Richtung Traumurlaub auf unseren Youngline Segelurlauben in Kroatien.

Kurshaltepflicht

Niedergeschrieben in den KVR: "Muss von zwei Fahrzeugen eines ausweichen, so muss das andere Kurs und Geschwindigkeit beibehalten."

Kutter

Eine Art von Segelboot, das zwei Masten hat.

Lattensegel

eine Art von Segel, das verstärkt ist durch mehrere quer verlaufende Streifen oder Latten, um die Form des Segels zu stabilisieren und dessen Leistung zu verbessern.

Lattentasche

ein Fach oder eine Hülle, die an einem Segel angebracht ist, um eine Latte aufzunehmen, die der Stabilisierung und Formgebung des Segels dient.

Leck

bezeichnet eine Öffnung oder einen Riss in der Rumpfstruktur oder an anderen Stellen des Bootes, durch die Wasser eindringen kann. Dies kann strukturelle Schäden verursachen und stellt ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar, insbesondere wenn das Leck nicht schnell entdeckt und behoben wird.

Lee

Die vom Wind abgekehrte Bootsseite. Kommt der Wind von Steuerbord ist Richtung Backbord Lee. Auf der anderen Seite von Lee liegt Luv.

Leeschot

Die nicht dem Wind zugewandte (Lee), derzeit genutzte Vorschot. Sie ist das gegenteil von der Luvschot, wird jedoch gerade genutzt.

Leichtern

Bedeutet eine Yacht leichter zu machen. Hauptsächlich nach dem auf Grund laufen, soll die Yacht leichter gemacht werden, also von schwerem Ballast befreit werden, die das Schiff auf den Grund drücken. Meistens wird die Besatzung oder schwere Teile der Ausrüstung in ein Beiboot von Bord geholt.

Leine

Tauwerk an Bord, das weder sehr dünn ist = Garn oder sehr dick ist = Trosse

Leitsektor

bezieht sich auf einen speziell markierten Bereich eines Leuchtfeuers oder einer Navigationshilfe, der Seglern und Bootsführern eine sichere Passage durch potenziell gefährliche Gewässer wie Riffe, Untiefen oder enge Kanäle anzeigt. Wenn sich ein Schiff innerhalb dieses Sektors befindet und die entsprechenden Lichtsignale oder Markierungen sieht, kann es sicher sein, dass es sich auf einem sicheren Kurs befindet.

Lenzpumpe

eine Vorrichtung auf einem Schiff oder Boot, die dazu dient, eingedrungenes Wasser (auch Lenzwasser genannt) aus dem Schiffsrumpf zu entfernen. Sie kann manuell oder elektrisch betrieben werden und ist ein wesentliches Sicherheitselement, um das Boot schwimmfähig zu halten und ein Sinken zu verhindern.

Leuchtfeuer

Eine Markierung von Hafeneinfahrten oder zur Orientierung. Ursprünglich waren Lichtsignale an Land (als kleine Leuchttürme) zu finden, später auch mit Feuerschiffen oder Leuchttonnen auf dem Wasser.

Leuchttonne

Eine Leuchttonne ist eine Boje, die mit einem Leuchtfeuer ausgestattet ist. Sie wird in der Seeschifffahrt verwendet, um Hindernisse, Fahrrinnen oder andere relevante Punkte in Gewässern zu kennzeichnen. Das Leuchtfeuer auf der Tonnenboje hilft Schiffen bei der Navigation, insbesondere bei Nacht oder in schlechten Sichtverhältnissen.

Liek

Das Liek ist eine Seite eines Segels. Es gibt das Vorliek, Unterliek und Achterliek.

Log

Geschwindigkeitsmesser auf Schiffen; mit einer Logge kann man auch die gesegelte Strecke messen.

Lose geben

Leine locker machen und diese fieren

Luggersegel

Ein viereckiges Schratsegel, welches oben von einer steilen Rah und unten in der Regel von einem Baum gehalten wird. Trotz Rah gehört es noch zur Kategorie der Schratsegel, also schiffsachsenlängsausgerichtete Segel. Das Luggersegel gilt als eine Weiterentwicklung des Lateinersegels. Sie kommen aber heute nur noch auf Traditionsschiffen oder Kleinstsegelbooten zum Einsatz.

Luke

Ist oft eine Scheibe auf einer Yacht. Eine Luke ist ein verschließbarer Deckel zum Lüften einer Yacht.

Luv

Die dem Wind zugewandte Seite des Segels. Wenn der Wind von Backbord kommt, ist Luv auf der Backbordseite eines Bootes. Gegenüber von Luv liegt Lee.

Luvschot

Die dem Wind zugewandte (Luv), derzeit ungenutzte Vorschot. Die Leine also, die dem Wind zugewandt ist, an der das Segel gelockert oder dichtgeholt wird.

Lüg

Der Winkel zwischen dem Wind und der Segelfläche.

MMSI

MMSI steht für "Maritime Mobile Service Identity". Es handelt sich um eine einzigartige neunstellige Nummer, die einem Seefunkgerät oder einer Funkstelle zugewiesen wird. Diese Nummer wird verwendet, um Schiffe, Küstenstationen und Gruppen von Schiffen für Kommunikationszwecke und im Rahmen des automatischen Identifikationssystems (AIS) zu identifizieren.

MRCC

MRCC steht für "Maritime Rescue Coordination Centre", also ein maritimes Rettungskoordinierungszentrum. Diese Zentren sind verantwortlich für die Koordinierung von Such- und Rettungsaktionen (Search and Rescue, SAR) in Notfällen auf See. Sie arbeiten rund um die Uhr, um schnelle und effektive Hilfe bei Unfällen oder Notsituationen im maritimen Bereich zu leisten.

Mann über Bord-Manöver

Das Manöver ist eines der ersten und wichtigsten, welches alle lernen. Dabei wird geübt, was im Ernstfall getan werden muss, wenn jmd. von Bord fällt. Geübt wird das Manöver mit einer Boje, die ins Wasser geschmissen wird. Im Ernstfall erfolgt dann der Ruf "Mann über Bord" und es wird ihm ein Rettungsring zu geworfen. Ein Besatzungsmitglied wird beauftragt ihn im Blick zu behalten. Sollte der Motor der Yacht laufen, muss zunächst das Heck (mit der sich drehenden Schraube) von der Person weggedreht werden. Situativ abhängig wird dann versucht die über Bord gefallene Person wieder ans Deck zu holen. Je nach dem wie hoch das Deck ist, wo man ist und wie es der Person gesundheitlich geht (ist sie vlt bewusstlos?), gibt es unterschiedliche Techniken.

Mast

Der Mast geht von unten nach oben auf einem Boot und ist das wichtigste Teil der Takelage auf einem Segelboot. Am Mast wird z.B. das Großsegel gesetzt.

Masttopp

Der obere Teil des Masts, der oft zusätzliche Ausrüstung wie Windex (Windrichtungsanzeiger) oder Blitzableiter trägt.

Mayday

Hilferuf im Seefunk, wenn ein Fahrzeug (Schiff, Flugzeug, …) oder eine Person in Seenot ist. Bei einem Funkanruf wird das Funkzeichen 3 mal gesprochen.

Messbrief

ein offizielles Dokument, das die spezifischen Maße und technischen Details eines Segelbootes oder einer Yacht festhält. Dieses Dokument wird oft von einer autorisierten Organisation ausgestellt und enthält wichtige Informationen wie Länge, Breite, Tiefgang, Gewicht und Segelfläche des Bootes. Der Messbrief ist entscheidend für die Klassifizierung und Einteilung von Booten in Regatten, da er sicherstellt, dass Boote vergleichbarer Größe und Leistung gegeneinander antreten. Er dient auch als Nachweis der Konformität mit den Klassenregeln bei Wettbewerben.

Missweisener Kurs

Der missweisende Kurs ist die Richtung eines Schiffes oder Flugzeugs relativ zum geographischen Nordpol. Er wird berechnet, indem man die lokale Missweisung (den Winkelunterschied zwischen geographischem und magnetischem Nordpol) zum Kompasskurs hinzufügt oder davon abzieht.

Monohull

Ein Monohull bezeichnet ein Boot oder Schiff mit nur einem Rumpf, im Gegensatz zu Multihulls wie Katamaranen oder Trimaranen, die zwei oder mehr Rümpfe haben. Monohulls sind die traditionellste und am weitesten verbreitete Form von Wasserfahrzeugen. Sie reichen von kleinen Segelbooten und Ruderbooten bis hin zu großen Segelyachten und Ozeandampfern.

Muring

Muringleinen, auch Mooring genannt, findet man oft im Mittelmeer. Dies ist eine Festmacherleine, die im Hafen an einem Betonblock im Wasser befestigt ist. Sie hält in einem Hafen die Yacht vom Steg ab. Es gibt auch Mooringbojen an den man die Yacht befestigen kann und über Nacht nicht den Anker schmeißen muss.

Navigationslicht

Ein Licht, welches bei Nacht und bei verminderter Sicht auf eine Yacht aufmerksam machen soll.

Nebelsignal

Ein Nebelsignal ist ein akustisches Signal, das bei Nebel verwendet wird, um anderen Schiffen, Booten oder Personen die Anwesenheit eines Schiffes, einer Gefahr oder einer Navigationshilfe anzuzeigen. Sie können in verschiedenen Formen auftreten, wie z. B. Hupen, Nebelhörner oder Glockenschläge, je nach den lokalen Vorschriften und den Gegebenheiten vor Ort.

Oberwant

Oberstes am Mast befestigtes Want, welches mit Seilen zur Stabilität des Mastes beiträgt, durch die Sailing abgespreizt wird und bis nach unten zum Schiffskörper führt.

Pallen

Das Lockerlassen eines Seils oder einer Leine, um die Spannung des Segels zu reduzieren und so die Segelstellung an wechselnde Windbedingungen anzupassen.

Palstek

Einer der wichtigsten Segelknoten. Der Palstek bildet eine feste Schlinge, die sich auch unter Zug nicht zusammenzieht. Er wird auf einer Segelyacht oft verwendet und dient z.B. bei Anlegemanövern zum festmachen an einen Poller. Vertiefe dein Wissen auf einem SKS Ausbildungstörn in unseren Revieren Kroatien oder Mallorca.

Pantry

Pantry = Küche bzw. Kombüse auf einem Boot

Passat

Ein ganzjähriger, gleichmäßiger Wind, der auf der nördlichen Erdhalbkugel als Nordost-Passat und auf der Südhalbkugel als Südost-Passat weht. Er erzeugt durch seine Kraft und Beständigkeit die Äquatorialströme.

Persenning

Eine Abdeckung, die das Boot vollständig abdeckt und es vor Nässe, Schmutz und Sonnenstrahlen schützt.

Piek

Der Bereich am hinteren Ende des Bootes, häufig unter dem Cockpit, der zur Aufbewahrung von Ausrüstung oder als Schlafplatz genutzt wird.

Pier

Steg in einem Hafen, Anleger

Pinnen

Ein Beschlag, mit dem ein Segel auf dem Mast befestigt wird.

Poller

In einem Hafen fest verankerter zylinderförmiger Beschlag, um eine Leine zu befestigen.

Propeller

Die im Grunde korrekte Bezeichnung für die Schraube eines Schiffes, da der Propeller wie ein Ventilator und nicht wie eine Schraube arbeitet. Auf Segelyachten werden häufig Faltpropeller verwendet, die zusammengefaltet werden können und somit beim Segeln weniger Wasserwiderstand verursachen.

Pütz

Ein Wassereimer für den Gebrauch auf einem Boot.

Racking

Eine ringförmige Vorrichtung am Mast eines Segelbootes, durch die die Wanten geführt werden, um den Mast zu stabilisieren und dessen seitliche Bewegungen zu kontrollieren.

Rahe

Querholz am Mast eines traditionellen Segelschiffes, an dem das Segel befestigt wird, um es zu setzen und zu bergen.

Raumer Wind

Raumer Wind kommt von schräg hinten mit ca. 100° bis 170°

Raumschotskurs

Hierbei kommt der Wind schräg von hinten. Der Vortrieb wird durch eine noch offene Segelstellung und einen etwas bauchigeren Segeltrimm optimiert.

Ree

Das Verkleinern der Segelfläche durch das Zusammenbinden oder Umklappen eines Teils des Segels, um bei stärkerem Wind die Segelkraft zu reduzieren und die Steuerbarkeit des Bootes zu verbessern.

Reffen

Beim Reffen verkleinert man die Segelfläche. Dabei wird bei einer Rollreffanlange z.B. bei einem Vorsegel / Genua das Segel eingerollt oder das Großsegel auf den Baum geholt.

Vertiefe Dein Wissen auf einem SKS Ausbildungstörn in unseren Revieren Kroatien oder Mallorca.

Reling

Eine Reling ist ein Zaun, der mit dem Boot fest verankert ist. Die Reling ist auf Yachten ein Draht, der von hinten nach vorne bis zum Bugkorb läuft und mit Relingsstüzen verbunden ist.

Rettungsinsel

Eine schwimmende Plattform, die verwendet wird, um sich im Notfall auf dem Wasser zu retten.

Rettungsweste

Eine Weste, die ein Besatzungsmitglied im Wasser über Wasser hält.

Rhe

Wenn man eine Wende fahren möchte ist "Rhe" das Startkommando

Rollfock

ein Vorsegelsystem auf Segelbooten, bei dem das Vorsegel (Fock) auf eine Rollvorrichtung am Vorstag gewickelt werden kann, um es einfach zu setzen, zu reffen oder einzurollen.

Rollgroß

Segelsystem, bei dem das Großsegel um eine Rolle im Mast gewickelt wird, um es schnell und effizient zu setzen, zu reffen oder zu bergen

Ruder

Es gibt ein Ruderblatt, dies benötigt man zum Lenken einer Yacht.

Ruderanlage

Die Ruderanlage eines Schiffes umfasst das gesamte System, das zum Steuern des Schiffes verwendet wird. Dies beinhaltet das Ruderblatt selbst, das durch die Ruderanlage gesteuert wird, sowie die Steuerungseinrichtungen, die vom Steuermann bedient werden, um das Ruder zu bewegen und so die Richtung des Schiffes zu ändern.

Rumpf

Der gesamte Körper eines Bootes.

Rumpfgeschwindigkeit

Bei modernen Yachten entsteht hydrodynamischer Auftrieb, sodass sie die Heckwelle hinter sich lassen und angleiten können. So erreichen sie die höchstmögliche Geschwindigkeit in der Verdrängerfahrt.

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Rund achtern

Mit dem Kommando "Rund achtern" wird das Manöver einer Halse gestartet.
Ablauf einer Halse:
Kommando: "Klar zur Halse" – der Steuermann lenkt das Boot auf Vorwindkurs – Die Großschot wird dicht geholt, also enger gezogen – dann kommt das Kommando "Rund achtern" – der Wind drückt die Segel auf die andere Seite – jetzt muss die Großschot schnell wieder gefiert "losgelassen" werden.

Rundtörn

Eine Leine wird ein Mal (360°) um etwas gelegt.

Rückdrehender Wind

Wind, dessen Richtung sich entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, was häufig auf Wetteränderungen oder lokale geografische Bedingungen zurückzuführen ist.

SBF See (Sportbootführerschein See)

Mit SBF See wird der Motorbootschein – Sportbootführerschein See, mit SBF Binnen der Sportbootführerschein Binnen abgekürzt.

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SRC

Short Range Certificate, englische Bezeichnung für Funkzeugnis.

Saling

Die weiter oben am Mast angebrachten kurzen Spiere, die die Wanten abspreizt, um damit eine bessere Mastverspannung (und damit Stabilität) zu erreichen. Yachten haben eigentlich immer eine Sailing.

Schot

Eine Schot ist eine Leine mit der ein Segel gelockert also gefiert wird oder enger gezogen wird also dichtholt. Mit den Schoten wird die Stellung der Segel verändert.

Schothorn

Die hintere, untere Ecke eines dreieckigen Vorsegels (vgl. Kopf und Hals).

Schratsegel

Schratsegel sind dreieckige oder viereckige Segel, die in Ruhestellung alle längs an der Schiffsachse gesetzt werden. Im Gegensatz dazu stehen Rahsegel, die quer zur Schiffsachse gesetzt werden, deswegen bei Yachten aber nie zum Einsatz kommen. Schratsegel unterteilt man noch in Hochsegel, Gaffelsegel und Luggersegel.

Schraube

Der "Propeller" eines Schiffes, die für die motorische Fortbewegung verantwortlich ist.

Schräge Latte

Eine Stange, die an einem Segel befestigt ist und die Form des Segels bestimmt.

Schwell

Wellengang eines passierenden Schiffes oder auch eine Dünung, in dem Fall lange gleichmäßige Wellen, die in einen Hafen laufen.

Schwert

Nein, nicht zum Kämpfen, sondern eine bewegliche Platte, bei einer modernen Segelyacht meist aus Kunststoff, die unter dem Rumpf das Abdriften verhindern soll. Je nach Windkurs, wird es mal mehr, mal weniger in das Wasser heruntergelassen.

Schwertboot

Kleineres, formstabiles, kenterbares aber unsinkbares Segelboot. Statt eines festen Ballastkieles haben sie ein aufholbares Schwert. Schwertboote nennt man auch Jollen.

Schäkel

Der Schäkel ist ein Verbindungsstück aus Stahl für Leinen und Segel oder andere Teile. Der Schäkel ist wie ein Hufeisen geformt und wird mit Bolzen verschlossen.

Seefunkzeugnis / SRC

Es gibt zwei Seefunkzeugnisse, SRC, Short Range Certificate und das Allgemeine Funkbetriebszeugnis, LRC, Long Range Certificate. Das UKW-Funkbetriebszeugnis berechtigt zur Teilnahme am Seefunk.

Seegang

Die Wellen auf See, die durch Strom beeinflusst werden.

Seekarte

Eine detaillierte Karte, die speziell für die Navigation auf dem Wasser erstellt wurde.

Seemannschaft

Die Kunst und Wissenschaft des Segelns.

Seemeile

Eine Nautische Seemeile hat eine Länge von 1.852 m im Vergleich zur Meile mit 1.609,3 m. Die Seemeile berechnet sich aus dem Erdumfang. 40000 km werden durch 360° und 60 Minuten geteilt = 1.852 m.

Seenot

Absolute Notlage eines Schiffes, wo Gefahr auf Leben der Besatzung besteht und sofortige Hilfe gebraucht wird. Um Hilfe zu rufen wird auch im Seefunk "Mayday" benutzt.

Segel

Aus dem althochdeutschen "segal", was wohl ursprünglich abgeschnittenes Tuchstück bedeutete. Dieses dient dem Antrieb durch Wind von Segelbooten und anderen Fahrzeugen. Segel werden je nach Konstruktion in Rahsegel und Schratsegel unterteilt. Früher wurden Segeltuche aus pflanzlichen Geweben hergestellt, später auch aus gewebten Kunstfasern und heute kommen auch Laminatsegel auf der Basis von Kunststofffolien zum Einsatz.

Segelboot

Ein Boot, das mit Segeln angetrieben wird.

Segelfläche

Die Fläche eines Segels.

Segelmanöver

Die wichtigsten Segelmanöver

Heutzutage sind Yachten häufig mit einem Motor ausgestattet, der normalerweise stärker ist als ein übliches Hilfsaggregat. Durch den Motor werden einige Manöver wie beispielsweise Ankern oder An- und Ablegen deutlich vereinfacht. Früher war es schick, ohne die Hilfe des Motors in den Yachthafen zu manövrieren. Heute ist es unerwünscht unter Segeln im Hafen anzulegen und meistens schon allein durch die Hafenordnung untersagt. Viele Standardmanöver sollten der Skipper, aber auch die anderen Crewmitglieder souverän beherrschen. Alle wichtigen Informationen finden Sie unter Kontaktanfrage – Segeln im Urlaub | sailwithus (pixelriver.de).

Wende

Bei diesem Segelmanöver wird der Bug der Yacht durch den Wind gedreht. Dabei steht sie also kurzzeitig entgegen der Windrichtung. Nach der Kehre soll ein Kurs gefahren werden können, bei dem der Wind von der anderen Seite kommt. Vor dem Start des Manövers fährt die Yacht einen sogenannten Am-Wind-Kurs, dabei kommt der Wind schräg von vorne. Dann wird die Yacht so gesteuert, dass der Bug durch den Wind gedreht wird. Dabei wechseln die Segel von der windabgewandten Seite auf die wiederum windabgewandte Seite. Die Kommandos bei diesem Manöver lauten: Steuermann: "Klar zur Wende", Besatzung: "Ist klar", Steuermann: "Ree – Über die Fock." Je nach Typ verliert die Yacht bei diesem Manöver deutlich an Geschwindigkeit, weil der Vortrieb der Segel fehlt. Die Ruderwirkung kann dabei so stark nachlassen, dass der Bug nicht durch den Wind gedrückt werden kann. In einem solchem Fall empfiehlt es sich, die Fock eine Zeit lang "back" zu halten. Dann wird die Fock noch nicht auf die andere Seite gezogen. Dann fällt sie ein, schiebt in die Wanten und drückt den Bug in den neuen Kurs. Die Fog wird erst auf die andere Seite geholt, wenn der neue Kurs fast erreicht ist.

Halse

Bei diesem Segelmanöver wird das Heck der Yacht durch den Wind gedreht. Die Yacht fährt also kurzzeitig in Windrichtung. Ziel ist es einen neuen Kurs zu fahren, bei dem der Wind von einer anderen Seite kommt. Bei Einleitung des Manövers fährt die Yacht im Raum-Wind-Kurs, der Wind kommt schräg von hinter (achtern). Die Segel sind dabei weit aufgefiert und stehen zur Mittschiffslinie senkrecht. Der Kurs der Yacht wird so geändert, dass die Segel von der einen auf die andere Seite umschlagen und der Wind anschließend von achtern kommt. Um die große Kraft zu minimieren, die beim Umschlagen der Segel entsteht, wird das Großsegel dicht geholt. Dadurch wird vom Segel nicht so viel Schwung genommen, bevor es in die Schot fällt. Im Zeitpunkt, bei dem das Segel übergeht wird die Schot zudem gefiert, um zusätzlich die wirkenden Kräfte zu verringern. Bei einem unkontrollierten Überschlagen des Großbaumes entstehen beträchtliche Kräfte, die zu einer Kenterung führen können. Bei einer Yacht führt dies zu einem hohen Verschleiß des Materials und führt im schlimmsten Fall zu Schäden im Rigg. Die Kommandos bei diesem Manöver lauten: Steuermann: "Klar zur Halse", Besatzung: "Ist klar", das Großsegel wird dichtgeholt. Steuermann: "Rund achtern." Der Wind drückt hinter das Großsegel und schlägt es um. Zu diesem Zeitpunkt muss das Segel zügig aufgefiert und Gegenruder gelegt werden, damit die Yacht stabilisiert wird. Die Crew wechselt auf die andere Seite und der Vorsegel wird ebenfalls auf die andere Seite geholt.

Q-Wende

Dieses Manöver ist eine Kehre, die anstelle einer Wendung gemacht wird. Die Yacht fährt auf Vor-Wind-Kurs mit Wind von Steuerbord und will auf einen Vor-Wind-Kurs mit Wind von Backbord wechseln. Diese Wendung ist die effektivste Möglichkeit der Kursänderung. Ein Winkel von 90° wird beschrieben. Die Yacht steuert nach Steuerbord und luvt solange an, bis am Wind gesegelt wird. Danach erfolgt eine klassische Wendung, bis wieder vor dem Wind gesegelt wird, der dann von Backbord kommt. Dann wird statt eines Winkels von 90° ein Winkel von 270° beschrieben. Dieses Manöver dauert zwar ziemlich lang, vermittelt aber auch ein hohes Sicherheitsgefühl.

Beidrehen und Beiliegen

Beim Beidrehen und Beiliegen handelt es sich um einen Zustand, bei dem die Yacht mit niedrigster Fahrt und ein wenig Abdrift vergleichsweise ruhig liegt. Um diesen Zustand zu erreichen fährt die Yacht eine Kehre, lässt das Vordersegel dabei back stehen, steuert gegen und hält das Ruder in dieser Position. Dabei wird das Großsegel ganz aufgefiert. Es entsteht in Lee ein Totwasser, das zum Bergen von Personen genutzt werden kann.

Mann über Bord

Das Manöver dient dazu, ein verunglücktes Crewmitglied wieder aufzunehmen. Es ist das schwierigste Standardmanöver, aber extrem wichtig. Es sollte immer von mehreren Crewmitgliedern beherrscht werden, und nicht nur allein vom Skipper. Das Manöver kann einfach mit einer alten Rettungsweste oder einem Fender trainiert werden. Dabei ist aber daran zu denken, dass eine Rettungsweste oder ein Fender leichter sind als eine Person. Außerdem kann ein Fender im Wasser nicht erfrieren. Der Ernstfall unterscheidet sich also von der Übungssituation. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, da nur wenig Zeit für die Bergung zur Verfügung steht. Bei dem Manöver stehen je nach Situation zwei Varianten zur Auswahl.

Bei stärkerem Wind wird ein Manöver mit Q-Wende angewendet, da sich die Yacht sehr schnell vom Verunglückten entfernt und mit einer Kehre schwer zurück zu kommen ist. Bei diesem Manöver wird allerdings viel Zeit und Platz benötigt. Die Yacht wendet soweit, dass die vorherige Fahrlinie gekreuzt wird, fällt ab und vollzieht einen Nahezu-Aufschießer. Dadurch soll die Yacht in Luv neben der verunglückten Person zur Ruhe kommen.

Ist der Wind nur schwach, wird ein Manöver mit Kehre angewandt. Diese Wendung ist schwieriger als die Kehre, und es besteht die Gefahr sich zu weit von der verunglückten Person zu entfernen. Bei diesem Manöver fällt die Yacht ab, vollzieht eine Wendung und anschließend einen Nahezu-Aufschießer und kommt so wieder in Luv neben der verunglückten Person zur Ruhe.

Aufschießer

Bei diesem Manöver wird die Yacht mit dem Bug vorweg in Windrichtung gestellt und hält nach wenigen Metern an. Das Manöver wird beispielsweise verwendet, wenn eine Person über Bord gegangen ist.

Anlegen am Steg

Das Anlegen am Steg läuft genauso ab wie ein Aufschießer. Bei wenig erfahrenen Seglern sollte zur Sicherheit immer eine Bootshaken zur Verfügung stehen. Oder aber die Segeln werden vor dem Anlegen eingeholt und der Steg mit Hilfe des Stechpaddels oder Motors angesteuert.

Ankern

Bei diesem Manöver wird ein Auf-Schießer gefahren. Ist die Yacht zur Ruhe gekommen, wird der Anker abgelassen oder ausgeworfen. Der Anker ist an einer Kette oder einem nicht schwimmfähigen Seil befestigt. Die Kette oder das Seil sollte das vier bis siebenfache der Wassertiefe an Länge haben, damit die Yacht daran frei schwojen kann. Es sollte nur so viel an Trosse ausgeworfen werden, wie als Schwoj-Kreis vertretbar ist. Die Kette bzw. das Seil sollte mit einer Boje markiert werden, damit sich keine anderen Boote darin verfangen. Je nach Untergrund des Gewässers werden verschiedene Anker verwendet. Patentanker werden auf Sandböden und anderen geeigneten Grund genutzt. Bei verkrautetem Grund oder auf Felsen empfiehlt sich hingegen der Spinnaker. Der Spinnaker schafft es durch das Kraut auf den Boden. Weitere hilfreiche Informationen finden Sie unter https://www.sailwithus.de/kontakt/.

Lerne die verschiedenen Segelmanöver auf einem SKS Ausbildungstörn in unseren Revieren Kroatien oder Mallorca.

Segelreperatur

Die Reparatur von Segeln.

Segelrevier

Ein bestimmtes Gebiet oder Gewässer, in dem gesegelt wird.

Segeltrimm

Bezeichnet die Einstellung der Segel und den Vorgang des Einstellens.

Skipper

Ist der verantwortliche Bootsführer.

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Sonnenschutz

Maßnahmen, um sich vor der Sonne zu schützen, wenn man segelt.

Spiere

Jede Art von Rundholz außer dem Mast z.B. Baum, Gaffel, usw.

Spinnaker

Großes, ballonförmiges Vorsegel einer Yacht, welches mit einem Spinnakerbaum am Mast fixiert ist. Es ist symmetrisch geschnitten und hat senkrecht zwei gleichgroße Hälften.

Spitz segeln

In einem Winkel von etwas 40° bis 45° gegen den Wind segeln.

Sprayhood

Eine Haube aus Plastikstoff und Segelstoff, die vor Spritzwasser und Wind schützt.

Spring

Eine Leine, die zusätzlich zur Vor- und zur Achterleine zum Festmachen eines Schiffes verwendet wird. Ist die Spring am Vorschiff angeschlagen, so heißt sie Vorspring

Sprit

Eine Stange, die an einem Segel befestigt ist und die Form des Segels bestimmt.

Stag

Ein Metallseil, welches dem Mast nach vorne und hinten Stabilität gibt.

Stagsegel

Segel, das an einem Stag gefahren wird, in der Regel mit losem Unterliek. Klassische Kutter haben 3 Stagsegel: Fock, Klüver, Flieger. Großsegler haben 4 Stagsegel: Vorstengestagsegel, Innenklüver, Außenklüver und Jagger.

Stampfen

Das Bewegen der Yacht um die Querachse, also dem Wippen nach vorne und hinten.

Starkwind

Starker Wind, der Windstärke 6 auf der Beaufortskala hat.

Steuerbord

Die rechte Schiffsseite eines Bootes. Früher war das Ruder an der rechten Seite eines Bootes befestigt.
Back = gegenüber also Backbord.

Steuerstand

Der Steuerstand, oft auch als Brücke bezeichnet, ist der Bereich auf einem Schiff, von dem aus die Navigation und Steuerung des Schiffes erfolgt. Er beinhaltet typischerweise das Ruder, Navigationseinrichtungen und andere Steuerungselemente, die notwendig sind, um das Schiff sicher zu führen.

Streckbug

Beim Kreuzen die Seite, bei dem man sich dem Ziel mehr nähert.

Strom

Seefachliche Bezeichnung für Strömung. Strom kann unterschiedlich auftreten: in Flüssen, in Gezeitenrevieren (Gezeitenstrom), als Meeresstrom (z.B. der Golfstrom) und als Oberflächenstrom (durch den Wind ausgelöst, als sogenannter Triftstrom).

Sturmsegeln

Das Segeln bei starkem Wind und Wellengang.

Tack

Eine Kursänderung, bei der das Boot den Wind von der einen Seite auf die andere Seite nimmt.

Takelage

Das Takelwerk

Die mitunter auch als Takelwerk bezeichnete Takelage ist der Begriff für alles stehende Gut auf einem Segelschiff. Dies schließt auch Teile des laufenden Gutes ein. Konkret kann man sich darunter zum Beispiel das Tauwerk oder die Masten vorstellen, aber auch Blöcke, Beschläge und Spieren. Die Masten werden dabei vom Tauwerk stabil gehalten. Das sogenannte laufende Gut ist für die Bedienung der Segel notwendig, wird aber nicht direkt am Schiff befestigt. Nicht Teil des Takelwerks sind hingegen die Segel und die Schoten, auch wenn letztere wiederum Teil des laufenden Gutes sind.

Der Begriff "Takelage" leitet sich von der Takel ab, weile eine schwere, aus zwei mehrscheibigen Blöcken bestehende Talje (Taljen sind Flaschenzüge) ist. Dementsprechend sagt man "Das Schiff wurde aufgetakelt".

Geschichte des Takelwerks: Von der Antike in die Neuzeit

Das Takelwerk hat eine lange Geschichte. Seine Spuren lassen sich bis in die Vorzeit und Antike zurückverfolgen. So war es Jahrtausende lang üblich, auf Segelschiffen einen einzelnen Mast mit einem ordinären Rahsegel zu verwenden. Dementsprechend bestand das Takelwerk aus eher einfachen Elementen. Während des Römischen Reiches wurde der sogenannte "Bugspriet" erfunden, welcher einem sehr stark geneigten Fockmast ähnelt. Dies stellte eine erhebliche Evolution der Schifffahrt dar. Trotzdem blieb die Konstruktion von Segelschiffen zu dieser Zeit eher einfach.
Während des Mittelalters setzte man hingegen die Bulinen ein. Dabei handelt es sich um Haltetaue, welche ab den Seitenrändern der recht bauchigen Segel befestigt sind, von wo aus sie zu einem Bugspriet führen. Dies ist ein über den Bug hinaus zeigendes Bugholz. Dieses stehende Gut wurde mit Seilen bespannt, sodass man eine Art Hängeleiter aus Tauen erhielt. Diese erleichterte das Aufentern und Abentern.
Die Neuzeit, welche im 15. Jahrhundert langsam begann, bedeutete auch für die Entwicklung der Takelage eine neue Phase. So wurde in Nord – und Westeuropa nach und nach damit begonnen, Segelschiffe größer als bisher zu gestalten. Statt mit einem waren sie nun immer häufiger mit zwei oder sogar drei Masten ausgestattet. In der Mitte des Schiffs befand sich der Großmast. In den Vorderkastellen und den Achterkastellen wurden hingegen die weiteren Masten installiert. Dies erhöhte die Verteidigungskapazität der Schiffe enorm. Am Großmast wurde hoch oben eine Spiere angebracht, die Marsstenge. An dieser befestigte man ein zusätzliches Segel. Bald folgte dem Großmarssegel jedoch ein weiteres Segel, welches am Fockmasten montiert wurde. Auch die Größe der Segel stieg beständig an, sodass die Segelschiffe immer imposanter wurden. Ein vorläufiges Ende nahm diese Entwicklung mit dem bekannten Lateinersegel, welches im Mittelmeerraum entwickelt wurde.

Takelung

Die Art und Weise wie bei einer Yacht Masten und Segel angeordnet sind.

Talje

Ein Flaschenzug, um große Lasten beherrscht werden müssen, wie etwa große Segel z.B. das Großsegel oder der Blister

Tampen

Kurzes Tauwerk

Tau

An Bord verwendet man den Begriff Seil oder Tau nicht. Der Überbegriff ist das Tauwerk Garn, Trosse, Leine etc.

Tauwerk

Seemännische Bezeichnung für Seil oder Strick. Dünnes Tauwerk bezeichnet man als Bändsel, dickes Tauwerk bezeichnet man als Trosse. Tauwerk besteht in der Regel aus Naturfasern (Hanf, Baumwolle, Kokosfasern), Kunstfasern (Polyamide (Nylon, Perlon), Polyester, Polyäthylen) und Stahldraht. Es wird außerdem in geschlagenes und geflochtenes Tauwerk unterschieden.

Tiefgang

Die Tiefe, bis zu der ein Boot im Wasser eintaucht.

Totenflaute

Windstärke null auf der Beaufortskala, also komplette Windstille. Es fehlt also der geringste Windzug zum Segeln.

Triftstrom

Strömung auf See, die allein durch Wind entsteht. Die Stärke des Stroms/ der Strömung hängt von der Windstärke ab. Der stärkste und beständigste Triftstrom ist der durch den Passat erzeugte Äquatorialstrom.

Trimmen

Das Boot so herrichten, dass es optimal läuft, also in einer ausgewogenen Schwimmlage ist. Es gibt unterschiedliche Trimm-Möglichkeiten, die unterschiedlich das Boot beeinflussen. Eine Möglichkeit ist das Ausreiten.

Trosse

Starkes Tauwerk etwas über 4 cm Durchmesser, welches bspw. zum Schleppen von großen Schiffen genutzt wird.

Törn

Eine Segelreise

Unkenterbar

Ein Boot ist unkenterbar, das selbst nach einer Kränkung von 90° noch ein aufrichtendes Moment hat. Verantwortlich dafür ist der tiefliegende Gewichtsschwerpunkt bei Kielbooten. Die Yachten mit denen wir segeln sind Kielboote und damit unkenterbar.

Unreiner Grund

Schlechter Ankergrund, z.B. wegen verschiedener herumliegenden Hindernissen wie Wrackteile, Ketten oder Steine.

Unsinkbar

Meist kleine Boote, die gewisse Auftriebskörper beinhalten und dadurch nicht untergehen können. Bspw. Jollen können zwar kentern, aber dafür sind sie unsinkbar.

Unter Land segeln

In Küstennähe bei ablandigen Wind segeln

Unterliek

Untere Seite eines Segels.

Unterliekstrecker

Kleine Talje am Großbaum, mit deren Hilfe das Großsegel-Unterliek mehr oder weniger gespannt werden kann.

Unterschneiden

So mit dem vorderen Teil der Yacht ins Wasser stechen, dass die Fahrt gebremst wird.

Unterwant

Die Verspannung mit Seilen des Mastes, welche somit zur Stabilität beitragen und unterhalb der Sailing entlangführt.

Verdrängerfahrt

Eine Geschwindigkeit, wo die Yacht in seine Bugwelle und Heckwelle eingebettet ist. Die Höchstgeschwindigkeit in Verdrängerfahrt nennt man Rumpfgeschwindigkeit. Noch schneller kann eine Yacht nur in Gleitfahrt fahren.

Verklicker

Der Verklicker ist oben am Mast befestigt und hat meistens eine Pfeilform. Der Verklicker zeigt den scheinbaren Wind, die Windrichtung an.

Versegelungspeilung

Durch das zweifache Peilen des Ortes eines Objektes kann dessen Standort bestimmt werden. Es kann zischen Kreuz- und Doppelpeilung unterschieden werden.

Vor dem Wind

Vor dem Wind oder auf Vorwindkurs bedeutet, dass ein Boot mit dem Wind segelt. Der Wind kommt von hinten.

Vor-Wind-Kurs

Kurs, bei dem der Wind von achtern einfällt und die Segel weit gefiert sind (=gelockert sind).

Vorleine

Festmacheleine am Bug.

Vorliek

Vordere Seite eines Segels.

Vorschiff

Der vordere Teil des Schiffs

Vorschot

Leine – Schot für das Vorsegel.

Vorsegel

Segel vor dem Mast.

Vorstag

Teil des stehenden Gutes (Tauwerk der Takelage), der vom Vorschiff zum Mast verläuft und ihn vor Umfallen nach achtern hält. Yachten haben meist ein doppeltes Vorstag.

Vorsteven

Der vorderste Teil des Bugs, wo die Bordwände zusammenlaufen.

Want

Die Verspannung des Mastes nach den Seiten, um ihm somit mehr Stabilität zu geben. Bei größeren Booten wie Yachten unterscheidet man in Ober- und Unterwant.

Webelinstek

Webeleinstek zum Festmachen von Fendern an einer Reling oder am Poller oder Pfahl. Der Webeleinstek kann gesteckt, gelegt oder geworfen werden.

Erweitere Dein Segelwissen bei einem unserer SKS Ausbildungstörns in unseren Revieren Kroatien und Mallorca

Wende

Bei einer Wende wird das Boot mit dem vorderen Teil, dem Bug durch den Wind gedreht und die Segel wechseln die Seite.
Mit dem Kommando "Klar zur Wende" startet man die Wende und mit dem Kommando "Rhe" dreht die Yacht durch den Wind.

Windrichtung

Die Richtung, aus der der Wind weht.

Windschere

Eine Änderung der Windrichtung oder -stärke in kurzer Entfernung.

Windsee

Der vom Wind angefachte Seegang. Durch das natürliche Abbremsen von Wind auf der Wasseroberfläche entsteht Reibung, welche als Energie auf das Wasser übertragen wird. Dadurch entsteht Welle, die bei Windsee durch spitze Wellenkämme gekennzeichnet sind.

Windstärke

Einheit für die Windgeschwindigkeit. Der englische Admiral Sir Francis Beaufort erschuf 1806 die Windstärken 0 bis 12 auf der Beaufortskala, welche die Windstärke und ihre Auswirkungen auf See beschreibt. Heute wird Windstärke in zehn Meter Höhe genau zehn Minuten gemessen und dann ermittelt. Kurze Böen erhöhen nicht die Windstärke nach Beaufort.

Winsch

Die Winsch hilft das Segel zu ziehen. Man legt eine Leine dreimal um die Winsch und kurbelt mit einer Winschkurbel. Durch zahlreiche Zahnräder, die ineinander greifen wird einem das Ziehen an der Leine erleichtert.

Yacht

Ein großes Segelboot.

Yachthafen

Ein speziell ausgestatteter Hafen mit Liegeplätzen für Yachten und Segelboote.

Überfällig

wenn ein Schiff oder eine Yacht länger als erwartet oder geplant unterwegs ist, ohne an einem bestimmten Punkt oder Ziel anzukommen. Dies kann aufgrund verschiedener Umstände wie schlechtes Wetter, Navigationsprobleme oder technische Schwierigkeiten sein.

Übergehen

Das auf die andere Seite schwingen der Segel beim Wenden oder Halsen. Ein zu schnelles oder unbeabsichtigtes übergehen auf Vor-Wind-Kurs kann Schäden hervorrufen oder bei einem kleinen Boot wie einer Jolle sogar zum Kentern führen.

Überhang

Die Partien des Buges oder Hecks bei einem Bootsrumpf, die frei nach vorne bzw. achtern über die Wasserlinie ragen.

Überlappen

Ein Begriff aus dem Wettsegeln. Wenn kein Boot klar achteraus liegt, also nicht mit einer ganzen Schiffslänge voraus ist, überlappt das achtern liegende Boot das vordere.

Übertakelt

Eine Yacht oder ein Schiff ist übertakelt, wenn die Segelfläche im Verhältnis zur Stabilität des Bootskörpers zu groß ist.

Überwasserschiff

Der oberhalb des Wassers liegende Teil des Rumpfes. Der Gegensatz dazu ist Unterwasserschiff.

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